Im Franz-Beckenbauer-Supercup hat Borussia Dortmund am Samstag eine bittere 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern kassiert. Für BVB-Star Ramy Bensebaini war es ein komplett gebrauchter Tag, der nach seinem Platzverweis offenbar im Krankenhaus endete.
Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, ging es für den Abwehrspieler nach Abpfiff unmittelbar mit einem Krankenwagen ins Dortmunder Knappschaftskrankenhaus. Dort sollten nach seinem schmerzhaften Zusammenprall mit Teamkollege Waldemar Anton weitere Untersuchungen gemacht werden.
Der Algerier war nach der Pause im Kampf um einen freien Ball heftig mit seinem Nebenmann kollidiert. Dabei hatte Bensebaini das Knie von Anton in den Brustkorb bekommen.
Lange musste der 31-Jährige auf dem Spielfeld behandelt werden. Weil BVB-Trainer Niko Kovac seine Wechsel bereits ausgeschöpft hatte, musste der Defensivspieler zurück auf seine Position. Ansonsten wäre es wohl zu einer Auswechslung gekommen.
Kurz vor dem Abpfiff endete die Partie für Bensebaini dann doch noch vorzeitig. Im Zweikampf mit Bayern-Neuzugang Ismael Saibari erwischte der Ex-Gladbacher seinen Gegner mit der offenen Sohle. Schiedsrichter Daniel Schlager zog daraufhin die Rote Karte.
Muss der BVB gegen den HSV umplanen?
Ob es den Dortmunder zuvor in der Szene mit Anton schlimmer erwischt hat, ist noch unklar. Laut "Ruhr Nachrichten" gibt es bislang keine genaue Diagnose.
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Ein Einsatz beim Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag (18:30 Uhr) scheint aber zumindest fraglich.
Für Kovac wäre ein Ausfall mit größeren Komplikationen verbunden. Denn Nico Schlotterbeck befindet sich aktuell noch in der Reha. Emre Can fällt nach seinem Kreuzbandriss ebenfalls weiter aus.
Gestandene Alternativen zu Bensebaini hat der Kroate nicht mehr in seinem Kader. Filippo Mané oder Luca Reggiani müssten wohl einspringen.
Nach dem Platzverweis droht Bensebaini zudem noch eine Sperre, die er wohl im DFB-Pokal absitzen muss. Zuletzt war ein Spieler im Franz-Beckenbauer-Supercup vor der Saison 2024/25 mit einer Roten Karte vom Platz geflogen.
Im Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart sah der Werkself-Stürmer Martin Terrier damals nach seinem Einsteigen gegen Ermedin Demirovic die Rote Karte. Der Franzose war daraufhin für zwei Spiele im DFB-Pokal gesperrt worden.





























