Die Saison 2025/26 markierte ohne Frage einen wichtigen Schritt in der Karriere von Farid Alfa-Ruprecht. Bei einer Leihe zum VfL Bochum mauserte sich das Talent von Bayer Leverkusen zu einem wichtigen Bestandteil des Kaders und glänzte ab Ende Februar mit fünf Torbeteiligungen. Ein Weg, den der deutsche U20-Nationalspieler nun bei einer Leihe zu Hertha BSC weiter vorantreiben soll.
Farid Alfa-Ruprecht wird für die Saison 2026/27 von Bayer Leverkusen an Hertha BSC verliehen. Das bestätigten die beteiligten Klubs am Donnerstag.
"Für mich war schnell klar, dass der Schritt nach Berlin der richtige ist. Ich freue mich auf die Saison mit Hertha, kenne die Liga ziemlich gut und werde alles geben, damit wir zusammen viele schöne Momente erleben", erklärt Alfa-Ruprecht selbst auf "herthabsc.de". Künftig wird er in Berlin mit der Rückennummer 20 auflaufen.
Zuvor berichteten auch der "kicker" und die "Bild" vom Deal. Demnach soll für den 20-jährigen Flügelstürmer keine Kaufoption verhandelt werden.
In Berlin soll der Youngster die Lücke füllen, die der Abgang von Marten Winkler zum RSC Anderlecht gerissen hat. Winkler kehrte der Alten Dame unlängst den Rücken und spülte vier Millionen Euro in die Kassen. Eine Summe, die den sportlichen Wert des 23-Jährigen aber nur schwer überdecken kann. Winkler kam in den ersten beiden Zweitligaspielen der neuen Saison auf drei Torbeteiligungen (1 Tor/2 Vorlagen). Alfa-Ruprecht muss somit in große Fußstapfen treten.
Hertha BSC will angeblich nicht nur Farid Alfa-Ruprecht
Laut "Bild" soll auch Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn Interesse an Alfa-Rupprecht gezeigt haben, ein Deal kam aber nicht zustande, Hertha hat nun das Rennen gemacht.
Die Zeitung enthüllt zudem, dass die Berliner neben Alfa-Ruprecht, dessen Vertrag bei Bayer Leverkusen erst 2030 endet, einen Stoßstürmer und einen neuen Spieler für den linken Defensivflügel verpflichten wollen.
Nach einigen prominenten Abgängen galt Hertha als Außenseiter im Aufstiegsrennen, die Berliner starteten allerdings furios in die neue Spielzeit und besiegten den VfL Bochum mit 1:0 sowie Absteiger 1. FC Heidenheim mit 4:1. Nur der 1. FC Nürnberg legte ebenfalls einen tadellosen Start in Liga zwei hin.


























