Bei Borussia Dortmund schien Leihrückkehrer Diant Ramaj keine wirkliche Zukunft mehr zu haben. Daher wurde über einen Verkauf in diesem Jahr spekuliert. Nun kommt es jedoch anders.
Wie der BVB am Montagmittag mitteilte, wird Ersatztorwart Diant Ramaj für eine weitere Saison verliehen. Der 24-Jährige schließt sich erneut dem dänischen Rekordmeister FC Kopenhagen an - und wird damit Teamkollege der beiden Ex-Borussen Youssoufa Moukoko und Thomas Delaney. Sein Trainer ist Bo Svensson, ehemals bei Mainz 05 und Union Berlin in der Bundesliga aktiv.
Ende Juli hatten sowohl die "Ruhr Nachrichten" als auch "Sky" vermeldet, dass man in Dortmund eher einen Verkauf anstrebt. Nun wird Ramaj aber lediglich ausgeliehen. Wie der dänische Klub zudem mitteilte, wurde eine Kaufoption in unbekannter Höhe vereinbart. Ramaj hatte bereits in der Rückrunde der Saison 2024/25 für die Dänen gespielt und bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mit Kopenhagen gewann der Schlussmann am Ende der Saison sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal. Nun will er an die erfolgreiche Zeit anknüpfen. "Ich fühle mich sehr gut, es ist ein tolles Gefühl, wieder hier bei diesem überragenden Klub zu sein. Ich bin bereit", sagte er gegenüber Klubmedien.
BVB-Leihgabe unterstreicht Ambitionen
"Ich hatte hier in der Vergangenheit eine erfolgreiche Zeit. Ich mag die Stadt, den Klub, die Fans und das Umfeld. Ich versuche, erneut eine erfolgreiche Saison zu spielen, um den Titel zurückzubringen", so Ramaj über die Hintergründe der Entscheidung, erneut nach Dänemark zu ziehen. Die Gespräche mit dem neuen Kopenhagen-Trainer Bo Svensson seien "sehr gut" gewesen: "Er gibt mir ein gutes Gefühl."
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Dabei unterstrich die BVB-Leihgabe zugleich die großen Ambitionen: "Wir wollen alles gewinnen, was möglich ist. Und international so weit kommen, wie es geht."
In der vergangenen Spielzeit hatte der gebürtige Stuttgarter leihweise beim 1. FC Heidenheim gespielt. Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2029, ein Pflichtspiel für die Westfalen hat Ramaj noch nicht bestritten. Beim BVB ist Gregor Kobel als klare Nummer eins gesetzt.


























