In den vergangenen Wochen hat der Hamburger SV nach Verstärkungen für die Innenverteidigung und das Sturmzentrum gesucht. Nun deutet sich ein spektakulärer Doppelschlag an.
Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" sollen zwei Transfers für die Problemzonen "in absehbarer Zeit finalisiert werden". Auch die Namen der potenziellen Neuzugänge nannte die Zeitung.
Demnach deutet immer mehr darauf hin, dass der frühere Wolfsburger Abwehrspieler Sebastiaan Bornauw zeitnah vom englischen Erstligisten Leeds United ausgeliehen und Angreifer Terem Moffi vom Ligue-1-Klub OGC Nizza geholt wird.
Bornauw war erst vor einem Jahr für sechs Millionen Euro in die Premier League gewechselt, ist dort jedoch nur Nebendarsteller. Lediglich zwölf Mal durfte der 27-Jährige in der Liga ran. Sein Arbeitspapier ist noch bis 2029 gültig.
Mehr dazu:
Sollte der Belgier tatsächlich beim HSV aufschlagen, könnte er dort die Lücke füllen, die Luka Vuskovic hinterlassen hat. Bornauw bringt Erfahrung aus 140 Bundesliga-Partien (elf Tore) mit.
HSV hofft bei Moffi auf ein Schnäppchen
Erste Gerüchte um ein Interesse an Stürmer Moffi waren in der vorigen Woche aufgetaucht. Der Nationalspieler Nigerias steht in Nizza auf dem Abstellgleis, ist nur noch bis Ende Juni 2027 gebunden.
Moffi war 2023 für insgesamt 25 Millionen Euro von Lorient an die Cote d'Azur gewechselt, wo er zunächst mit Top-Leistungen überzeugte. Seine Torausbeute in der Ligue 1 zwischen 2020 und 2024 liest sich entsprechend stark: 14, 8, 18 und 11 Treffer erzielte er in vier aufeinanderfolgenden Saisons.
Dass der 27-Jährige nun überhaupt für den HSV erschwinglich zu sein scheint, hängt mit zwei Rückschlägen in seiner Karriere zusammen. 2024 setzte Moffi ein Kreuzbandriss längere Zeit außer Gefecht, Ende 2025 wurde er dann wenige Monate nach seinem Comeback von den eigenen Fans körperlich angegriffen, nachdem Nizza im Abstiegskampf eine bittere Pleite kassiert hatte.
Danach war das Tischtuch zerschnitten, der Offensivmann ließ sich für die Rückrunde an den FC Porto verleihen. Jetzt könnte er an die Elbe weiterziehen.





























