In der Kaderplanung geht es bei Hertha BSC bislang eher schleppend voran. Am Freitag hat die Verletzung von Gustav Christensen im Trainingslager für neue Sorgenfalten in der Hauptstadt gesorgt. Beim Außenbahnspieler gibt es nun aber wohl leichte Entwarnung.
Für die Profis von Hertha BSC hieß es am Freitag in Kitzbühel: Trainieren unter Wettkampfbedingungen. Für den Nachmittag hatte Trainer Stefan Leitl ein internes Testspiel angesetzt.
Auf dem Rasen schenkten sich die Hertha-Stars nichts. Zwischen Gustav Christensen und Deyovaisio Zeefuik kam es nach der Pause schließlich zu einem folgenschweren Zusammenprall.
Christensen fiel dabei unglücklich die Schulter und musste sofort ärztlich versorgt werden. "Es sah schon übel aus, das muss man sagen. Gustav hatte starke Schmerzen und ist jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus", zeigte sich Leitl nach der Partie besorgt.
Laut "Bild" haben sich die Befürchtung um eine lange Zwangspause aber nicht bestätigt. Dem Boulevard-Blatt zufolge erlitt Christensen lediglich eine Schulterprellung. Bis zum Saisonauftakt gegen den VfL Bochum am 7. August sollte er wieder fit sein.
Hertha BSC präsentiert ersten Neuzugang
Bei der Hertha muss der gelernte Linksaußen aktuell in der Defensive aushelfen, weil kein etatmäßiger Linksverteidiger im Kader steht. Wäre der Däne langfristig ausgefallen, hätte das Personal-Puzzle in der Hauptstadt eine neue Dimension angenommen.
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Ohnehin führt Leitl bei Hertha derzeit eine Vorbereitung unter erschwerten Bedingungen durch. Zwei Wochen vor dem ersten Spieltag in der 2. Bundesliga ist sein Kader noch kein Stück fertig.
Am Freitag präsentierten die Berliner mit Oluwaseun Adewumi den ersten Neuzugang des Sommers. Der Kreativspieler kommt per Leihe vom FC Burnley.
Durch die prominenten Abgänge klaffen aber weiterhin große Lücken in der Mannschaft.
Nach der verpassten Bundesliga-Rückkehr hatten in diesem Sommer Kapitän Fabian Reese und Youngster Kennet Eichhorn den Verein verlassen. Auch Tjark Ernst, Michael Cuisance und Michal Karbownik kehrten Berlin den Rücken.































