Was sich seit Wochen angebahnt hat, ist nun endlich Gewissheit: Jürgen Klopp übernimmt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und wird 13. Bundestrainer. Das hat der DFB am Freitag offiziell verkündet.
Fußball-Deutschland hat einen neuen Hoffnungsträger. Nach dem Desaster bei der WM 2026 soll Jürgen Klopp die DFB-Elf zurück in die Erfolgsspur führen.
Am Freitag hat der ehemalige Liverpool- und BVB-Coach erwartungsgemäß einen Vertrag bis 2030 unterschrieben und das Erbe von Julian Nagelsmann angetreten. Damit wird er mindestens bei der EM 2028 und der WM 2030 für Deutschland an der Seitenlinie stehen.
Die bewährten Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders bringt Klopp ebenso mit zum DFB wie Ex-BVB-Star Sven Bender. Rudi Völler darf trotz seiner engen Bindung zu Vorgänger Nagelsmann bleiben. Es sei "total hilfreich", sagte Klopp, wenn jemand alle Abläufe kenne. Sein "Herz" hänge an dem Job, gestand Völler.
Die Berufung hatte sich schon unmittelbar nach dem deutschen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay abgezeichnet. Schnell erklärten sowohl der DFB als auch Klopp selbst Interesse an einer Zusammenarbeit. Von diesem Moment an war der rollende Stein nicht mehr aufzuhalten.
Jürgen Klopp beim DFB sofort gefordert
Die Verhandlungen mit Red Bull hatten den Deal zuletzt noch verzögert. Dort hatte Klopp bislang als Head of Global Soccer gearbeitet. Der Brausekonzern machte kürzlich aber den Weg frei und verzichtete wohl sogar auf eine Ablöse.
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Laut "Bild" wird der DFB eine Spende an die Stiftung "Wings for Life" entrichten. Diese nutzt das Geld, um die medizinische Rückenmarksforschung zu unterstützen.
Zeit für Detailarbeit bleibt Klopp in der neuen Rolle nun kaum. Bereits am 24. September geht es in der Nations League gegen die Niederlande.
Im Rhythmus von drei und vier Tagen geht es weiter gegen Griechenland, Serbien und nochmal Griechenland. Schon nach den ersten vier Spielen dürfte klar sein, ob Klopp sofort den erhofften Effekt bringt.































