Seit Wochen trainiert DFB-Keeper Noah Atubolu beim SC Freiburg überwiegend für sich. Es soll kein Risiko eingegangen werden, dass eine Verletzung den anstehenden Wechsel zunichtemacht. Doch Atubolu braucht aktuell weiterhin vor allem eines: Geduld!
Im Frühjahr hatte sich der Schlussmann dazu entschieden, seinen laufenden Vertrag beim Sportclub nicht zu verlängern. Eine neue Herausforderung soll her, am liebsten in der Premier League.
Weil die Freiburger langfristige Planungssicherheit haben wollten, verpflichtete man Mio Backhaus als neue Nummer eins. Für Atubolu ist deshalb kein Platz mehr, der Keeper will und soll in jedem Fall wechseln.
Die Frage ist weiterhin, wohin es für den Keeper geht? Denn aus besagter Premier League ist dem Vernehmen nach nur der AFC Bournemouth ernsthaft interessiert. Dort wäre Atubolu aber nicht direkt als Stammkeeper eingeplant, für den nächsten Karriereschritt des Schlussmannes ist das eigentlich keine Option.
Anzeige
Doch kein Wechsel in die Premier League?
Zuletzt soll sich auch Olympique Marseille in Stellung gebracht haben. Und nun bringt die "Bild" einen dritten Verein ins Spiel. Der SSC Neapel hat sich nach Informationen des Boulevardblatts in den Poker eingeschaltet. Das Management von Atubolu soll unter der Woche sogar schon nach Italien gereist sein.
Die Gespräche konzentrieren sich vorerst aber nur auf die Spielerseite, mit dem SC Freiburg wurde noch nicht gesprochen. Die Breisgauer planen zwar nicht mit Atubolu und wollen ihrem langjährigen Spieler auch keine Steine in den Weg legen, zu verschenken hat man in Freiburg aber nichts.
Welche Summe der Bundesligist im Kopf hat, ist nicht klar. Zum Start des Transfer-Pokers war von 20 Millionen die Rede, doch diese Summe könnte sich mittlerweile verringert haben. Sowohl aus Sicht des Vereins, vor allem aber auch für Noah Atubolu bleibt zu hoffen, dass sich der Poker zeitnah auflöst.

























