Der FC Bayern vertritt bei Michael Olise einen klaren Standpunkt: Frankreichs WM-Star soll bleiben. Doch könnte es an der Säbener Straße in diesem Sommer noch zu einem Umdenken kommen?
Real Madrid wird nach wie vor großes Interesse nachgesagt. Die Münchner Verantwortlichen stellten in den letzten Wochen jedoch klar, dass sich die Königlichen einen Anruf sparen könnten, sollte Olise tatsächlich das Top-Transferziel sein.
Folgerichtig werden dem spanischen Vizemeister derzeit keine großen Chancen auf den Offensivstar eingeräumt. "Um die Fakten klar einzuschätzen, müsste man alle Internas kennen – speziell, welchen Druck Olise in den Gesprächen mit den FCB-Verantwortlichen ausübt", ordnete Ex-Funktionär Michael Reschke gegenüber "Absolut Fußball" ein.
Olise besitzt in München einen Vertrag bis 2029. Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. "Grundsätzlich hat der FC Bayern schon eine sehr breite Brust. Und wenn sich alle einig sind, ist Nein ein Nein. Wobei …", führte Reschke aus.
Es werde "immer eine Transfersumme geben, bei der solch ein Nein aufgeweicht wird. Rein fiktiv: Sollte Real eine Ablösesumme im Bereich von deutlich über 150 Millionen Euro anbieten, dann muss das Für und Wider deutlich abgewogen werden – und irgendwann wird dann aus einem Nein ein Vielleicht und am Ende doch eventuell auch Ja", so der 68-Jährige.
FC Bayern besitzt "ein sehr starkes Blatt"
Bislang hat sich die Spielerseite nicht zu den zahlreichen Real-Spekulationen geäußert. "Der FC Bayern besitzt auf jeden Fall ein sehr starkes Blatt in einem Poker. Und diese Situation haben sie sich durch den klugen, frühzeitigen Transfer von Olise verdient", sagte Reschke.
Der Fußball-Bundesligist hatte Olise im Sommer 2024 von Crystal Palace geholt. 42 Tore und 54 Vorlagen in 107 Pflichtspielen zeugen von einem Transfer-Volltreffer.
"Einen Olise zu ersetzen, ist nahezu unmöglich. Aber durch den Kauf von Saibari und dem bereits vorhandenen Offensivpotenzial wäre man selbst ohne Olise schon international sehr gut aufgestellt", meinte Reschke.
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Der gebürtige Rheinländer kennt sich mit den Mechanismen auf dem Transfermarkt bestens aus. In seinen Tätigkeiten für Bayer Leverkusen sowie für den FC Bayern, VfB Stuttgart und FC Schalke 04 war Reschke an vielen Deals direkt beteiligt. Inzwischen ist er in der Beraterszene tätig.


























