In den kommenden Wochen will der FC Schalke 04 noch einige Veränderungen am Kader vornehmen, um für die 1. Bundesliga gerüstet zu sein. Neuen Spielraum für Verstärkungen sollen Abgänge schaffen, mehrere Profis gelten unter Erfolgscoach Miron Muslic als chancenlos. Einer davon ist Anton Donkor, der zu allem Überfluss bei den Königsblauen auch noch fürstlich verdient. Nun zeichnet sich eine Lösung ab.
Laut "Bild" wird Donkor nämlich vom griechischen Erstligisten OFI Kreta umworben, ein Wechsel soll näher rücken. Der Linksverteidiger ist auf Schalke nur noch bis zum nächsten Sommer gebunden, soll brutto allerdings knapp eine Million Euro kassieren. Dem Vernehmen nach streichen sonst nur Stammspieler so viel ein - und in diese Kategorie gehört der 28-Jährige sicher nicht.
Donkor war 2024 ablösefrei von Eintracht Braunschweig zu den Knappen gekommen, dort aber weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Schon in seiner Premierensaison stand er nur 786 Minuten auf dem Rasen, immerhin verteilt auf 26 Einsätze.
Im zweiten Jahr ging dann gar nichts mehr: Nur zwei späte Einwechslungen gewährte Muslic dem Abwehrspieler, der zwischenzeitlich auch noch mit einer Sprunggelenksverletzung ausfiel. In der Rückserie stand er kein einziges Mal im Kader.
Angeblich haben die Verantwortlichen von Schalke 04 und OFI Kreta "bereits gesprochen" und die Rahmenbedingungen abgesteckt, die Zusage des gebürtigen Göttingers fehlt indes noch.
FC Schalke 04 plant Transfer-Offensive
Neben Donkor steht ein halbes Dutzend weiterer Profis auf der königsblauen Streichliste. Momentan umfasst das Aufgebot 33 Spieler und ist damit viel zu groß. Zumal auf einigen Positionen noch Neuzugänge geplant sind.
Bisher wurden lediglich Satoshi Tanaka (Fortuna Düsseldorf) und Junior Adamu (SC Freiburg) dazugeholt. Als heiße Kandidaten gelten unter anderem Robin Gosens (AC Florenz), Jesper Lindström (SSC Neapel), Junior Dina Ebimbe (Eintracht Frankfurt) und Igor Julio (Brighton & Hove Albion).
Kein Wunder also, dass jede Entlastung für den Gehaltsetat in Gelsenkirchen gern gesehen ist.

























