Borussia Dortmund verhandelt dem Vernehmen nach mit dem FC Barcelona über einen Transfer von Karim Adeyemi. Nun soll der BVB eine Entscheidung getroffen haben.
Wie "Mundo Deportivo" am späten Donnerstagabend vermeldete, haben die Schwarz-Gelben die erste Barca-Offerte für Adeyemi abgelehnt. Diese soll eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro umfasst haben.
In diesen sieht sich Barca laut "Mundo Deportivo" in einer guten Ausgangssituation. Demnach sind sich die Katalanen der Zwangslage des BVB sehr wohl bewusst.
Denn: Adeyemis Vertrag läuft 2027 aus. Nur noch in diesem Sommer bietet sich dem BVB also die Chance, überhaupt eine Ablöse zu kassieren.
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Und: Laut Transfer-Guru Fabrizio Romano will Adeyemi nur zu Barca wechseln - wohl auch, weil sich Trainer Hansi Flick dem Vernehmen nach sehr um den 24-Jährigen bemüht hat.
Barca soll die Gespräche mit dem BVB insgesamt recht gelassen sehen. Adeyemi sei im Gegensatz zu einem Mittelstürmer keine Top-Priorität bei der Kaderplanung für diesen Sommer, lediglich eine Option, die sich auf dem Markt aufgetan habe.
BVB muss wohl von Adeyemi-Forderung abrücken
Der BVB hingegen wird aller Voraussicht nach von seinen ursprünglichen Vorstellungen abrücken müssen, noch mehr als 40 Millionen Euro für Adeyemi zu kassieren. Die gewöhnlich gut informierten "Ruhr Nachrichten" schrieben, eine solche Summe zu erzielen, werde für den deutschen Vizemeister "schwer bis unmöglich".
Stattdessen würde sich der BVB übereinstimmenden Meldungen zufolge auch mit gut 30 Millionen Euro zufrieden geben - jenem Betrag also, der 2022 für Adeyemi an seinen Ex-Klub Red Bull Salzburg floss.
Mit der Spielerseite hatte der BVB zuvor monatelang über eine Vertragsverlängerung verhandelt. Dem Vernehmen nach pochte das Adeyemi-Lager dabei aber auf ein Gehalt von über zehn Millionen Euro im Jahr sowie eine Ausstiegsklausel - Faktoren, warum sich nie eine Einigung abzeichnete.


























