Für den 20-jährigen Leih-Rückkehrer Kjell Wätjen standen die Zeichen beim BVB zuletzt ganz klar auf Abschied. Nun allerdings scheint ein Umdenken bei den Borussen stattgefunden zu haben.
Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, soll der Mittelfeldmann nämlich doch kein klarer Streichkandidat mehr sein. Vielmehr soll Wätjen in der Sommervorbereitung eine Chance bekommen, sich zu beweisen.
Wie die Zeitung berichtet, hat Wätjen in Niko Kovac einen Fürsprecher. Der Trainer des BVB soll Gefallen gefunden haben an Wätjens Spielstil, der von Fleiß, Einsatz und guten Laufwerten geprägt ist.
Wätjen ist bereits seit elf Jahren Teil der schwarz-gelben Familie. In der Saison 2023/24 schaffte er den Sprung zu den Profis und kam seinerzeit zu vier Bundesliga-Einsätzen. Zudem wurde er für die Champions League nachnominiert und stand kurz nach seinen Abiprüfungen sogar im Finalkader der Borussen.
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Zuletzt war Wätjen an den VfL Bochum ausgeliehen, für den er in der abgelaufenen Saison 26 Mal in der 2. Bundesliga auf dem Rasen stand.
Neue Rolle für Wätjen?
Zuhause ist Wätjen für gewöhnlich im zentralen Mittelfeld. Dort ist die Konkurrenz allerdings groß, weshalb man beim BVB einen neuen Plan verfolgt. Wie die "Ruhr Nachrichten" erfahren haben, soll Wätjen auf der Position des rechten Schienenspielers getestet werden.
Dort dürfte Julian Ryerson nach seiner tollen Rückrunde gesetzt sein, Backup Yan Couto steht allerdings unmittelbar vor einer Leihe nach Como. Trainer Niko Kovac soll Wätjen den Positionswechsel durchaus zutrauen, heißt es. Nun hat der 20-Jährige eine Vorbereitung lang Zeit, sich zu beweisen.
Klar ist aber auch: Sollte das Experiment nicht funktionieren und Wätjen wäre nicht die erhoffte Verstärkung, wird ein Verkauf wieder Thema. Dieser soll den Borussen dann nach Möglichkeit rund fünf Millionen Euro bringen.

































