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Gemeinsames Training

Biathlon-Superstar "spioniert" bei ärgsten Konkurrenten

Eric Perrot (r.) traf beim Biathlon-Training auf Sturla Holm Laegreid
Eric Perrot (r.) traf beim Biathlon-Training auf Sturla Holm Laegreid
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
11. Juni 2026, 07:19
sport.de
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Nach einer extrem erfolgreichen, aber ebenso kräftezehrenden Saison hat Gesamtweltcupsieger Eric Perrot die wettkampffreie Zeit für einen Tapetenwechsel genutzt. Der Franzose trainierte in Norwegen unlängst mit zwei seiner ärgsten Konkurrenten im Biathlon-Zirkus.

In den vergangenen Tagen ist Eric Perrot zusammen mit seiner Freundin Chloé Lacreuse im Van durch Norwegen gereist. Auf dem Weg nach Tromsö legte das Paar einen Zwischenstopp in Oslo ein.

Schon im Vorfeld des Trips hatte der amtierende Weltmeister gegenüber dem "Nordic Magazine" die Hoffnung geäußert, "unterwegs auch mit einigen Norwegern trainieren zu können".

Sein Wunsch ging in Erfüllung: Wie ein Bild bei Instagram belegt, hat Perrot am legendären Holmenkollen gemeinsam mit Vetle Sjaastad Christiansen und Sturla Holm Laegreid üben können. Durchaus pikant, da das Duo zu den stärksten Konkurrenten des Franzosen zählt.

Doch nun ruhte die sportliche Rivalität und die Top-Stars tauschten sich aus - ausgerechnet an dem Ort, an dem Perrot vor weniger als drei Monaten seine erste große Kristallkugel in die Höhe gereckt hatte.

"Eine schöne Art, das Training mal etwas anders aufzunehmen - eine willkommene Abwechslung zu Beginn der Vorbereitung", kommentierte der 24-Jährige sein besonderes Erlebnis.

Biathlon-Star Perrot brauchte eine Luftveränderung

Mittlerweile ist Perrot mit seiner Partnerin in Lillehammer angekommen.

"Die Entscheidung, die Vorbereitung auf etwas andere Weise zu beginnen, ging von mir aus", verriet der Skijäger über seine zweimonatige Zeit "ohne festen Wohnsitz" in Norwegen.

Er habe das "nach einer intensiven Saison" gebraucht, so Perrot: "Ich finde, es ist eine wunderbare Art, wieder einzusteigen, und es bringt frischen Wind in den Beginn der Vorbereitung."

Sein Plan für die kommenden Wochen: "Ich werde mich an die Strategie halten, die mit den Trainern und dem Verband abgestimmt wurde. Diese Strategie ist anders. Allein zu trainieren, ist eine willkommene Abwechslung. Es wird mir helfen, den richtigen Rhythmus zu finden."

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