Vor der Mission Titelverteidigung steht bei den Seattle Seahawks eine Frage im Raum: Was wird sich unter dem neuen Offensive Coordinator Brian Fleury ändern? Nun hat sich Quarterback Sam Darnold dazu geäußert.
"Zum Glück ist es keine allzu große Umstellung", erklärte Darnold am Mittwoch gegenüber ESPN. "Hier und da gibt es ein paar neue Kniffe, da geht es aber um Nuancen. Größtenteils ist alles ähnlich wie zuvor."
Mit Fleury, der zuvor sieben Jahre in verschiedenen Rollen bei den San Francisco 49ers tätig war, setzt Head Coach Mike Macdonald nach Klint Kubiaks Abgang zu den Las Vegas Raiders auf Kontinuität.
Da Darnold, Fleury und Kubiak schon 2023 gemeinsam in San Francisco unter Kyle Shanahan gearbeitet haben, sind die Systeme eng verwandt, was den Übergang einfach macht.
Darnold schätzt Vertrautheit
Sich an einen neuen Offensive Coordinator zu gewöhnen, ist für Darnold unterdessen nicht neu. Der mittlerweile 28-Jährige ist seit seinen letzten beiden Jahren bei den New York Jets (2019–2020) in keine Saison mehr mit demselben Play-Caller gestartet.
"Wenn man ganz zurückblickt nach Carolina mit Ben McAdoo, dann war es eine kleine Umstellung auf Shanahans System in San Francisco. Und von San Francisco nach Minnesota haben wir dann viele der gleichen Dinge gemacht", erläuterte Darnold. "Der Wechsel von Minnesota hierher bedeutete mit Klint dann die Rückkehr zu dieser Art von Shanahan. Und dieses Jahr gibt es eben mehr davon. Es ist also wirklich gut, diese Vertrautheit zu haben, nicht nur für mich selbst, sondern auch für die anderen Jungs."
Das ständige Wechseln in den vergangenen Jahren hat Darnold die nötige Erfahrung eingebracht, um neue Dinge schnell zu verinnerlichen. Erfreulicherweise wird dies nicht seine härteste Umstellung. Der Quarterback verglich Fleurys Persönlichkeit sogar mit der von Kubiak und hob dabei die stoische Gelassenheit des neuen Play-Callers hervor.
"Fleury ist großartig", so Darnold. "Seine Souveränität, seine Präsenz, die Art und Weise, wie er das Lauf- und Passspiel etabliert, seine Kontrolle über das gesamte System ist unglaublich. Sich gegenseitig kennenzulernen, zu verstehen, was er sich bei den Spielzügen denkt, und einfach weiterhin ein Gefühl füreinander zu bekommen, lief bislang wirklich gut", betonte der Spielmacher abschließend.
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