Mit 60 Toren in 90 Pflichtspielen ist Serhou Guirassy der mit Abstand erfolgreichste Stürmer der vergangenen beiden Spielzeiten von Borussia Dortmund. Dennoch soll die Führungsriege des BVB mit dem Gedanken spielen, den 30-Jährigen auf den Markt zu stellen. Ein konkreter Interessent streckt angeblich schon die Fühler aus.
Dass Serhou Guirassy dem BVB im Sommer 2026, zwei Jahre vor Ablauf seines aktuellen Arbeitspapiers, den Rücken kehrt, soll alles andere als ausgeschlossen sein. Das berichtet "fussballdaten.de".
Demnach führt vor allem das enorme Salär des Offensivstars dazu, dass sich die sportliche Führung der Schwarzgelben "ernsthaft" mit einem Verkauf des Guineers auseinandersetzt, heißt es. Sollte ein passendes Angebot eintrudeln, werde man Guirassy "keine Steine in den Weg legen", will das Portal erfahren haben.
Mehr noch: Die Berater des Nationalspielers sollen "grünes Licht" bekommen haben, sich mit möglichen Abnehmern "direkt und uneingeschränkt" auszutauschen.
Allerdings sollen Klauseln in Guirassys Vertrag die Verhandlungen verkomplizieren. Angeblich soll ein Abschied grundsätzlich gegen Zahlung von 40 Millionen Euro möglich sein, die Summe kann aber wohl "abhängig von bestimmten Klubs und geografischen Faktoren" unterschiedlich ausfallen.
BVB-Star als Transfercoup angekündigt?
Eine heiße Spur soll allerdings in die Türkei führen, wo Fenerbahce ein Auge auf Guirassy geworfen haben soll. Dort soll Präsidentschaftskandidat Aziz Yıldırım den Fans einen Transfercoup versprochen haben. Dabei handelt es sich um Guirassy, wie "fussballdaten.de" aus "gut informierten Quellen" erfahren haben will. Dafür spricht, dass Yildirim von einer Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro sprach. Der Klub aus Istanbul soll jedoch darauf hoffen, diese Summe sogar noch drücken zu können.
Offiziell betonte BVB-Sportdirektor Ole Book zuletzt in einer Medienrunde zwar, dass der BVB "wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln" müsse und immer damit rechne, dass Offerten für die eigenen Spieler eintrudeln. Konkret auf Guirassy angesprochen, erklärte Book aber auch: "Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und nicht unsere Prämisse, zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen. Dennoch gilt auch hier: Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken."



























