Beim verdienten 3:1-Heimsieg am Freitagabend gegen Union Berlin war Yan Diomande wieder einmal einer der auffälligsten Akteure bei RB Leipzig. Unter anderem sammelte er mit seiner Torvorbereitung zum zwischenzeitlichen 3:0 durch Ridle Baku seinen 19. Scorerpunkt der laufenden Saison. Auf dem europäischen Transfermarkt wird der Senkrechtstarter derweil immer begehrter.
Yan Diomande sorgt europaweit für Aufsehen, wurde in den vergangenen Wochen schon mit dem absoluten Top-Klubs aus England und Spanien sowie dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Sein Marktwert bereits auf mindestens 100 Millionen Euro taxiert. Doch am Freitagabend sendete Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff ein klares Signal: Ein Verkauf kommt aktuell nicht infrage!
Gegenüber "Sky" erklärte er rund um das 3:1 gegen Union Berlin unmissverständlich: "Ich kann sagen: Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler, der ja noch nicht mal eine komplette Saison bei uns ist, nicht verkaufen. Egal, welcher Preis da aufgerufen wird. Ich glaube, dass er ein Spieler ist, der sich schon noch weiterentwickeln kann, weil er natürlich auch noch sehr jung ist. Und auch sicherlich noch teurer werden kann."
Ein schneller Abschied des 19-jährigen Ivorers scheint aktuell damit unwahrscheinlich. Zumindest, wenn es nach den Verantwortlichen in Leipzig geht.
Mintzlaff bei Diomande "ganz entspannt"
Mintzlaff sieht vor allem die sportliche Entwicklung als entscheidenden Faktor: "Natürlich gibt es andere Klubs, bei denen Spieler auch den nächsten Schritt gehen wollen – da gehört der FC Bayern dazu, aber auch Klubs aus England und Spanien. Aber wir müssen schon den Anspruch haben, dass ein Spieler, auch wenn er hier herausragende Leistungen abliefert, nicht schon nach einem Jahr wieder verlässt."
Stattdessen setzen die Sachsen neben Kontinuität über eine Saison hinaus auch auf die eigenen Ambitionen. "Wir wollen Champions League spielen. Und das ist natürlich ein Argument für so einen jungen Spieler, dann das Gezeigte auch noch mal eine zweite Saison abzuliefern und sich möglicherweise weiterzuentwickeln – auch auf internationalem Niveau", führte Mintzlaff dazu im "Sky"-Interview weiter aus.
Ein weiteres starkes Argument: Diomandes langfristiger Vertrag bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel. Entsprechend gelassen zeigt sich Mintzlaff: "Daher bin ich bei der Causa ganz entspannt."

































