Wenn der NFL Draft 2026 in gut zwei Wochen seine Tore in Pittsburgh öffnet, wird der wohl größte Name der diesjährigen Klasse womöglich nicht auf der Bühne anzutreffen sein.
Quarterback-Top-Talent Fernando Mendoza plant nicht damit, zum Draft nach Pennsylvania reisen, wie er der NFL bereits mitgeteilt haben soll. Das berichtete Adam Schefter von "ESPN" am Dienstag. Stattdessen wolle Mendoza den Moment - er wird als klarer Favorit auf den ersten Pick insgesamt der Las Vegas Raiders gesehen - mit seiner Familie in seiner Heimat Miami verbringen.
Derweil stand für Mendoza ein offizieller Top-30-Besuch bei seinem wahrscheinlichen neuen Team, den Raiders, am Dienstag an, wie "ESPN" bereits vor Wochenfrist berichtet hatte.
Mendoza würde sich damit zu einer illustren Reihe von früheren First-Overall Picks gesellen, die ebenfalls nicht zum Draft erschienen waren. Zuletzt taten dies Edge Rusher Travon Walker 2022, Quarterback Trevor Lawrence (2021), QB Baker Mayfield (2018) und Edge Rusher Myles Garrett (2017). Allesamt hatten auch sie es vorgezogen, dem Draft lieber im Kreise ihrer Familien und Freunde zu verfolgen.
Mendoza die klare Nummer 1
Mendoza gilt als mit Abstand bester Quarterback seiner Klasse und führte die Indiana Hoosiers zu ihrer besten Saison der Schulgeschichte. Das Team gewann letztlich die nationale Meisterschaft nach einer ungeschlagenen Saison mit einer Bilanz von 16-0. Mendoza war dabei die herausragende Figur und wurde entsprechend mit der begehrten Heisman Trohpy für den besten Spieler im Land ausgezeichnet.
Im Draft gilt er nicht nur als höchstwahrscheinlicher erster Pick insgesamt, er könnte auch der einzige Quarterback sein, der in Runde 1 gezogen wird. Lediglich Ty Simpson, der nur eine Saison Starter in Alabama war, werden noch Außenseiterchancen eingeräumt. Allerdings gilt er als besonders unerfahren und an seiner genauen Bewertung scheiden sich die Geister.



































