Die NFL hat am Freitag ihre Entscheidung im Fall von Rashee Rice bekanntgegeben. Wie die Liga mitteilte, sind die Untersuchungen gegen den Wide Receiver der Kansas City Chiefs nach den Vorwürfen seiner Ex-Freundin abgeschlossen und ziehen keine Konsequenzen für den Spieler nach sich.
Es gebe laut der NFL "keine ausreichenden Beweise", dass Rice durch persönliches Fehlverhalten gegen die Richtlinien verstoßen hat.
"Herr Rice möchte der NFL für die gründliche Untersuchung danken und freut sich auf den Beginn der NFL-Saison 2026/27", sagte Sean Lindsey, der Anwalt des Spielers.
Grund der Untersuchungen waren die Vorwürfe der häuslichen Gewalt von Rices Ex-Freundin, die im Januar auf Instagram Fotos mit verschiedenen Verletzungen und Blutergüssen veröffentlicht hatte. Der Verursacher sei der Vater ihrer Kinder gewesen, schrieb sie dazu.
Zivilprozess gegen Rice läuft noch
Im Februar ging die Frau dann gerichtlich gegen Rice vor. In der Zivilklage heißt es, die Frau sei während ihrer Schwangerschaft und in einem Zeitraum von 18 Monaten zwischen 2023 und 2025 Opfer der häuslichen Gewalt durch Rice geworden. Unter anderem soll sie im Dezember 2023 gewürgt worden sein.
Rices Ex-Freundin fordert eine Million Dollar an Schadensersatz. Das Verfahren in Texas läuft im Gegensatz zu den Untersuchungen der NFL noch weiter.
Rices Anwalt wies die Anschuldigungen im Oktober 2025 zurück und ließ in einer eidesstattlichen Erklärung verlauten, dass der Chiefs-Receiver zwar in Streitigkeiten mit der Frau verwickelt gewesen sei, jedoch nie Gewalt angewendet habe.
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