Die Gerüchte um einen Abgang von A.J. Brown, der bei den Philadelphia Eagles in den vergangenen Monaten immer wieder als Stinkstiefel in Erscheinung getreten war, reißen nicht ab. Zwar zeigte sich Phillys General Manager Howie Roseman zuletzt genervt von den Spekulationen, das weiterhin bestehende Interesse der New England Patriots schmälert das aber offenbar nicht.
"Wir sprechen schon seit letztem Januar darüber. Wir werden versuchen, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um unseren Kader durch den Draft, die Free Agency und Trade zu verstärken", kommentierte Head Coach Mike Vrabel die Gerüchte um eine Verpflichtung des Wide Receivers am Dienstag am Rande des jährlichen League Meetings: "Wir werden alles in unserer Macht stehende versuchen, um den Kader zu verstärken."
Hintergrund der anhaltenden Gerüchte ist Browns wiederholt geäußerte Unzufriedenheit mit der Offense der Eagles. Diese wurde in den vergangenen beiden Spielzeiten immer wieder öffentlich – etwa durch kryptische Social-Media-Beiträge oder Aussagen gegenüber Medien, teils sogar während sportlich erfolgreicher Phasen. General Manager Howie Roseman habe aber kein Interesse, den Passempfänger ziehen zu lassen.
Eagles von anhaltenden Trade-Gerüchten genervt
"Ich weiß, dass es großes Interesse an der Geschichte um A.J. Brown gibt. Leider lebe ich nicht unter einem Stein", sagte der GM in der vergangenen Woche. "Aber meine Antwort auf jede Frage zu A.J. Brown lautet: 'A.J. Brown ist ein Spieler der Eagles.' Und jedes Mal, wenn ihr mich nach A.J. Brown fragt, werde ich mich auf diese Antwort stützen."
Die Patriots würden Brown übereinstimmenden Medienberichten gerne nach Foxborough holen. Ein möglicher Trade ist jedoch auch aus finanziellen Gründen kompliziert: Vor dem 1. Juni würde ein Deal für Philadelphia einen Dead-Cap-Hit von über 40 Millionen Dollar bedeuten, danach wären es rund 20 Millionen. Man sucht einen Nachfolger für den entlassenen Stefon Diggs.
"Wir alle wissen zu schätzen, was Stef geleistet hat, und ich habe es wirklich geliebt, ihn zu trainieren – die Effizienz, mit der er den Ball fangen konnte, war beeindruckend", schwärmte der Cheftrainer von seinem Ex-Schützling bei den Tennessee Titans, legt aber auch nach, dass der Routinier zu ersetzen ist: "Ich mache mir keine Sorgen um die Fänge und die Gesamtleistung. Ich glaube, wir können das wiederherstellen."
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