Noch immer steht nicht fest, ob Aaron Rodgers ein weiteres Jahr in der NFL auflaufen wird. Die Pittsburgh Steelers sprechen sich öffentlich klar dafür aus, dass der 42-Jährige noch ein Jahr für das Team aus Pennsylvania dranhängt. Bis zum Draft wolle man nun aber auch gerne Klarheit haben, stellte Steelers-Besitzer und Teampräsident Art Rooney II klar.
"Ich würde sagen, bis zum Draft erwarte ich eine Antwort", verriet er am Dienstag auf einer Pressekonferenz am Rande des jährlichen League Meeting in der NFL-Offseason an. Selbst in Kontakt mit dem Quarterback stehe er zwar nicht, dafür spreche Head Coach Mike McCarthy regelmäßig mit dem Routinier: "Ich denke, die Entscheidung steht wahrscheinlich kurz bevor."
Am Montagabend hatte sich auch McCarthy zu der offenen Zukunft des Superstars geäußert und betont, er "werde nicht auf Zeitpläne eingehen. Wir stehen in ständigem Kontakt. Ich habe gestern Abend mit ihm gesprochen. Ich meine also, wir sind auf einem guten Weg und werden einfach weiter daran arbeiten", plauderte er allerdings den aktuellen Stand der Dinge aus.
Draften die Steelers noch einen neuen Quarterback?
In der vergangenen NFL-Spielzeit brachte Rodgers 65,7 Prozent seiner Pässe für 3.322 Yards und 24 Touchdowns an den Mann. Zwar gewann das Team die AFC North, musste sich in den Playoffs aber bereits am Wild-Card-Wochenende gegen die Houston Texans aus den Playoffs verabschieden. Seitdem wird zum wiederholten Male über ein Karriereende des langjährigen Packers-Spielmacher spekuliert.
Anfang März hatte sich Rodgers in der "Pat McAfee Show" selbst zu seiner Zukunft geäußert: "Es liegt kein Vertragsangebot oder Ähnliches vor, also gibt es auch nichts, worüber ich grübeln müsste. Ich bin ein Free Agent. Ich genieße die Zeit mit meiner Frau und diesen Teil der Offseason. Ich schätze Mike McCarthy sehr, und wir sind über die Jahre immer mal wieder in Kontakt geblieben."
Der NFL-Draft, der dieses Jahr in Pittsburgh stattfindet, beginnt am 23. April. Sollte sich Rodgers gegen eine Rückkehr zu den Steelers aussprechen, könnte das bisherige Quarterback-Duo Will Howard und Mason Rudolph durch einen Rookie ergänzt werden. "Alle Optionen stehen zur Debatte", gab sich Rooney am Dienstag mit Blick auf die Draftpläne geheimnisvoll.
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