Mehr als vier Stunden nach dem ersten Bully hat Hauptrundensieger Kölner Haie seinen ersten Matchball in einem Marathon-Match genutzt und das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht.
Die Haie gewannen nach einer schier endlosen Verlängerung im "Sudden Death" 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 1:0) gegen die Schwenninger Wild Wings. Die Best-of-Seven-Serie entschied Köln damit mit 4:0 für sich.
Vor erneut mehr als 18.000 Fans in der heimischen Lanxess Arena war alles angerichtet für einen "Sweep" der Haie. Hauptrundentopscorer Patrick Russell (24.) erlöste den Favoriten im Powerplay.
#Schwenningens Mirko Höfflin (59.) wurde zum späten Stimmungskiller in der regulären Spielzeit, ehe Jan Luca Sennhenn (107.) erst in der dritten Verlängerung den Kölner Sieg besorgte. Mehr als vier Stunden nach dem Spielbeginn konnten die verbliebenen Zuschauer glücklich den Heimweg antreten.
Auf dem Weg zum neunten Meistertitel könnte Köln dann im Halbfinale ab dem 8. April auf Titelverteidiger Eisbären Berlin treffen.












