Der geplatzte Mega-Trade von Maxx Crosby zu den Baltimore Ravens schlug riesige Wellen und sorgt noch immer für Gesprächsstoff in der NFL. Einen Imageschaden sieht man bei den Baltimore Ravens allerdings nicht.
Die Franchise hatte nämlich einiges an Kritik geerntet, weil man nur wenige Stunden nach dem geplatzten Trade bereits Trey Hendrickson verpflichteten. Einige Fans uns Experten warfen den Ravens vor, sich nur deshalb zurückgezogen zu haben, weil man plötzlich Hendrickson deutlich günstiger verpflichten konnte.
Teampräsident Sashi Brown erklärte am Montag am Rande des Ligatreffens in Phoenix, die Kritik an der Rückabwicklung des Deals sei vor allem einer "nachrichtenarmen Phase" geschuldet.
"Wir haben starke und langjährige Beziehungen in der gesamten Liga", betonte Brown. "Wir legen großen Wert darauf, die Dinge richtig zu machen – und daran halten wir fest. Natürlich ist das ein großes Thema wegen der Bedeutung dieses Deals. Aber die Leute wissen, wer wir sind und wofür wir stehen", heißt es weiter.
Brown verteidigte das Vorgehen seines Teams: "Bei solchen hochkarätigen Transaktionen ist es leider manchmal so, dass sie nicht zustande kommen – ohne dass jemand konkret schuld ist. Weder Maxx, noch wir oder die Raiders."
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NFL: Raiders bleiben gelassen
Auch bei den Raiders zeigt man sich betont gelassen. General Manager John Spytek wollte den Ablauf nicht bewerten. "Maxx ist zurück, als wäre er nie weg gewesen", sagte Spytek. "Er arbeitet hart daran, fit zu werden, und wir erwarten, dass er zum Trainingscamp bereit ist und noch viele Jahre auf Top-Niveau spielt."
Während Brown keinen Bedarf sieht, den Ablauf von Trades oder die Free-Agency-Phase zu verändern, zeigte sich Spytek etwas offener für mögliche Anpassungen.
"Vielleicht könnte man Regeln ändern, sodass Trades jederzeit möglich sind und nicht erst zum Start des neuen Liga-Jahres", sagte er. "Aber das liegt nicht in meiner Entscheidungsgewalt. Wir halten uns an die Vorgaben."





































