Ein Jahr ist es her, da verbuchte Browns-Owner Jimmy Haslam den Trade für Deshaun Watson als riesengroßes Missverständnis. Nun scheint der NFL-Funktionär seine Meinung geändert zu haben.
Als "Fehlgriff" bezeichnete Haslam den Quarterback, als klar war, dass er eine weitere Saison mit einem Achillessehnenriss verpassen wird. Am Rande des NFL League Meetings schlug Haslam nun ganz andere Töne an. Von einer "großen Chance" und einem "Neustart" für den 30-Jährigen unter dem neuen Head Coach Todd Monken war nun die Rede.
"Deshaun hat eine großartige Chance auf einen Neuanfang – mit einem offensiv ausgerichteten Coach, der schon mit vielen unterschiedlichen Quarterbacks erfolgreich gearbeitet hat", sagte Haslam. "Er ist in Topform, wiegt so wenig wie seit Jahren nicht mehr, und wir sind gespannt, was er zeigen kann", frohlockt Haslam.
Nach aktuellem Stand würde Watson mit Shedeur Sanders und Dillon Gabriel um den Platz als Starter kämpfen. Beide kamen im Vorjahr im Draft und hatten bereits in der vergangenen Saison die Möglichkeit, als Starter zu agieren. Nun scheint sich ein offener Dreikampf abzuzeichnen.
NFL: Schafft Watson den Turnaround?
Seit seinem Wechsel von den Houston Texans nach Cleveland im März 2022 – damals gaben die Browns drei First Round Picks ab und statteten ihn mit einem vollständig garantierten Vertrag über 230 Millionen Dollar aus – konnte Watson die Erwartungen kaum erfüllen. Sperren und Verletzungen begrenzten ihn auf lediglich 19 Einsätze.
Auch seine bisherigen Leistungen spiegeln das wider: Mit einem Total QBR von 33,1 gehört er statistisch zu den schwächsten Starting Quarterbacks im Vergleichszeitraum.
Finanziell bleibt Watson dennoch ein Schwergewicht: Für die Saison 2026 kassiert er rund 46 Millionen Dollar. Allerdings wurde sein Vertrag zuletzt umstrukturiert, um die ursprünglich auf 80,7 Millionen Dollar geschätzte Salary-Cap-Belastung zu reduzieren.




































