Am Montag hat in Phoenix/Arizona das Annual League Meeting der NFL-Offseason begonnen. Dabei stellten sich zahlreiche Head Coaches zum Interview: Sean McVay von den Los Angeles Rams sprach über Quarterback Matthew Stafford, seine Einstellung zu getradeten Draft-Picks - und die jüngsten Schlagzeilen von Wide Receiver Puka Nacua.
Nacua gehörte in der vergangenen Saison neben Jaxon Smith-Njigba (Seattle Seahawks) zu den besten Wideouts überhaupt. Während JSN vor einigen Tagen jedoch mit einem neuen Rekordvertrag Schlagzeilen machte, wurde Nacua in Los Angeles mit einer Zivilklage belegt: Eine Frau wirft ihm antisemitische Aussagen und einen Biss in ihre Schulter vor. Der Anwalt des Spielers spricht seinerseits von falschen Vorwürfen und einem Erpressungsversuch.
Er habe Vertrauen in seinen Leistungsträger, betonte McVay: "Man nimmt ihn in den Arm und hilft ihm dabei, reifer zu werden. Ich warte erst einmal alle Fakten ab, bevor ich in dieser Situation ein Urteil fälle. Aber ich kenne ihn jetzt seit drei Jahren und kann sagen, dass ich seinem Herzen vertraue. Ich vertraue ihm als Menschen."
Das Team habe darüber gesprochen, ob sich die Angelegenheit auf eine mögliche Vertragsverlängerung auswirken könne, gab McVay zu. "Seine Leistungen auf dem Rasen sind überragend, aber dazu kommt auch die Verantwortung, das Team in allen Bereichen zu repräsentieren. Das weiß er. Das wird von ihm erwartet." Er hoffe, dass es sich für Nacua "um eine Chance handelt, dazuzulernen und zu wachsen. Und wir hoffen, dass er für eine sehr lange Zeit ein Ram sein wird."
Nacua geht 2026 in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags. In drei Spielzeiten in der NFL kommt er auf 313 Catches für 4.191 Yards und 19 Touchdowns.
Sean McVay: Trade von Davante Adams war ein Thema
Sean McVay über ...
... Quarterback Matthew Stafford (38): "Die große Herausforderung ist, dass man einerseits die Gelegenheiten ausnutzen will, solange man ihn noch hat. Aber man darf auch nicht naiv sein. Er wird so lange spielen können, wie er will, vielleicht sogar bis in seine 40er, und damit hätte ich kein Problem. [...] Früher oder später werden wir den Luxus mit ihm nicht mehr haben, und das ist eine unglaublich wichtige Position."
... Staffords Backup: "Jimmy (Garoppolo) trifft gerade seine Entscheidung. Ich hätte ihn liebend gern zurück. Natürlich gibt es auch eine Verbindung zu Kirk (Cousins). [...] Jimmy oder Kirk, die beiden hätte ich sehr gern bei uns."
... einen Trade von Davante Adams (33): "Wir haben nicht wirklich darüber diskutiert, aber darüber gesprochen, wie wir andere Spieler holen könnten und wie das Davante beeinflussen würde. Ich habe mit Davante darüber gesprochen. Wenn es in unseren Augen das Beste fürs Team gewesen wäre, hätten wir es getan. Aber so war es nicht. Deshalb freue ich mich, dass es mit ihm weitergeht. [...] Er ist ein erwachsener Mann. Ich glaube, dass er verstanden hat, dass das zum Geschäft dazugehört. Aber er weiß auch, dass er letzten Endes ein Ram ist, weil das am besten für uns ist."
... den Vorschlag der Browns, Draft-Picks für fünf Jahre im Voraus zu traden: "Die Chance, dass das durchkommt, liegt bei null Prozent. Ich respektiere den Mut von [Browns-GM Andrew Berry], sehr gute Gründe dafür ins Feld zu führen, aber ihr könnt darauf wetten, dass das nicht passiert."
... den Trade für Cornerback Trent McDuffie: "Wir lieben unsere Picks! Aber wir haben keine Angst davor, auf unterschiedlichen Wegen tolle Spieler zu holen, die uns weiterhelfen. Manchmal ist es eine gute Entscheidung, [einen Erstrundenpick zu traden]. Es gibt diverse Möglichkeiten, um ein Team zu bauen. Wir wollen kreativ sein und uns nicht nur auf eine Taktik beschränken, sondern auf unterschiedliche Arten und Weisen ganz vorn mithalten."
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