Ein neues Jahr bei den New York Jets und natürlich steht einmal mehr die Quarterback-Frage im Raum bei der Gang Green. Früh trifft Head Coach Aaron Glenn nun aber eine Entscheidung für die kommende Spielzeit.
"Es gibt es keinen Zweifel, er ist unser Mann", erklärte Head Coach Aaron Glenn am Sonntag bei einem Auftritt im Rahmen der NFL-Meetings gegenüber "NFL Network". Mit "Er" ist in diesem Fall Geno Smith gemeint. Mit Glenn positionierte sich erstmals ein Verantwortlicher des Klubs öffentlich so eindeutig zugunsten des 35-Jährigen.
Smith war am 10. März per Trade von den Las Vegas Raiders nach New York gekommen. Neben ihm stehen aktuell nur noch Brady Cook und Bailey Zappe im Kader – zwei Quarterbacks mit zusammengerechnet lediglich 13 NFL-Starts, deren Zukunft im Team ungewiss ist.
Ursprünglich galt auch Justin Fields als mögliche Starter-Option, doch der wurde wenige Tage später, am 16. März, zu den Kansas City Chiefs abgegeben. Damit war der Weg für Smith endgültig frei.
Ein "gestandener Starter" für die Jets
Daran soll sich auch nichts ändern - selbst dann nicht, wenn im Draft ein weiterer Spielmacher verpflichtet oder ein zusätzlicher Veteran hinzukommt.
"Es bedeutet, dass wir einen gestandenen Starter haben, der diese Offense dorthin führen kann, wo sie hinmuss", sagte Glenn. "Er hat es bereits bewiesen, vor allem in seinen Jahren in Seattle."
Tatsächlich hatte Smith bei den Seattle Seahawks seine bislang stärkste Phase, wurde 2022 zum Comeback Player of the Year gewählt und gehörte zwischenzeitlich sogar zum erweiterten MVP-Kreis.
In den Spielzeiten 2022 und 2023 brachte es Smith auf insgesamt 7.906 Passing Yards und 50 Touchdowns. Schon sein letztes Jahr in Seattle war nicht mehr allzu berauschend. Nach seinem Wechsel zu den Raiders zeigte seine Formkurve jedoch endgültig nach unten: In der Saison 2025 warf er für die Raiders ligaweit die meisten Interceptions (17).
Die Raiders waren laut Berichten bereits davon ausgegangen Smith zu entlassen, auch im Hinblick auf den kommenden Draft, wo man den ersten Pick hat.
Statt Smith ablösefrei ziehen zu lassen, einigte man sich mit den Jets auf einen Trade: New York erhielt Smith sowie einen Siebtrundenpick 2026, während Las Vegas im Gegenzug einen Sechstrundenpick bekam.
Finanziell tragen die Jets rund 3,3 Millionen Dollar von Smiths Gehalt, während die Raiders den Großteil in Höhe von 16,2 Millionen Dollar übernehmen.




































