In der vergangenen NFL-Saison wurden die San Francisco 49ers einmal mehr von einer Verletzungsmisere getroffen. Bei der Suche nach möglichen Ursachen machte man nun auch vor den wildesten Theorien nicht halt.
Zum Ende der Saison schlug eine wilde Theorie hohe Wellen. Angeblich sollten die vielen Verletzungen der Niners mit einem Umspannwerk nahe der Facility zusammenhängen.
Ein Theorie, die wie ein Internet-Phänomen wirkte, allerdings von den 49ers dennoch in Betracht gezogen wurde. Wie General Manager John Lynch beim jährlichen NFL-Meeting jüngst erklärte, hat sich das Team tatsächlich darum gekümmert, die Theorie wissenschaftlich zu untersuchen.
Die Franchise beauftragte einen unabhängigen Wissenschaftler, der mit professionellen Messgeräten die elektromagnetische Strahlung in sämtlichen Bereichen der Anlage untersuchte.
Anzeige
Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Die gemessenen Werte liegen laut Klub rund 400-mal unterhalb der Grenze, die als potenziell gesundheitsschädlich gilt. Die Belastung entspreche vielmehr der eines gewöhnlichen Arbeitsplatzes oder Fitnessstudios. Alltägliche Geräte wie Staubsauger oder Mikrowellen erzeugten demnach sogar höhere Werte.
NFL: Bedenken bei potenziellen 49ers-Neuzugängen?
"Das war letztlich ein großes Nichts", sagte Lynch. "Uns war wichtig, der Sache nachzugehen – schließlich geht es um die Gesundheit unserer Spieler, Trainer und Mitarbeiter. Umso beruhigender ist das Ergebnis", so der General Manager.
Auch bei potenziellen Neuzugängen habe die Theorie keine Rolle gespielt. Laut Lynch habe kein einziger Free Agent entsprechende Bedenken geäußert.
Damit können die 49ers einen möglichen externen Faktor für ihre Verletzungsprobleme ausschließen. Die Ursachen dürften vielmehr – wie in der NFL üblich – in Trainingssteuerung, Belastung und Spielgeschehen zu suchen sein.





































