Die Florida Panthers (35-34-3) stehen kurz davor, als sechstes Team der NHL-Geschichte im Jahr nach einem Stanley-Cup-Triumph die Playoffs zu verpassen. Am Samstag unterlag die Truppe aus Sunrise bei den New York Islanders (42-27-5) mit 2:5.
Florida ist die schlechteste Mannschaft der Atlantic Division und die zweitschlechteste der Eastern Conference. Der Rückstand auf den letzten Wildcard-Platz beträgt bei noch zehn ausstehenden Spielen 14 Punkte.
Ein Grund ist das Verletzungspech, das dem Champion von 2024 und 2025 schon die ganze Saison über treu ist. In New York mussten die Panthers auf elf Spieler verzichten, darunter zahlreiche Hochkaräter wie Brad Marchand, Sam Bennett, Sam Reinhart, Anton Lundell, Evan Rodrigues, A.J. Greer und den langzeitverletzten Kapitän Aleksander Barkov.
Tkachuck mit Zaubertor und Durchhalteparolen
Trotzdem legten die Gäste in der UBS Arena stark los. Matthew Tkachuk (9./15.) sorgte mit einem Doppelpack, darunter ein Zaubertor, für eine 2:0-Führung nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Abschnitt erzielten die Isles dann allerdings durch Marc Gatcomb (26.), Brayden Schenn (33.), Simon Holmstrom im Powerplay (35.), Emil Heineman (38.) und Casey Cizikas (38.) fünf Treffer in nicht einmal 13 Minuten.
"Wir müssen einfach weiterkämpfen, hier gibt niemand auf. Wir hätten nach dem zweiten Drittel das Handtuch werfen können, aber das haben wir nicht getan", sagte Tkachuk.
Schaefer stellt Franchise-Rekord ein
Schenn (1 Tor, 2 Assists) war bester Scorer der Partie, in der Islanders-Youngster Matthew Schaefer einmal mehr Geschichte schrieb. Der 18-jährige Kanadier verbuchte 2 Assists, steht nun bei 56 Punkten (22 Tore, 34 Assists) und stellte damit den Franchise-Rekord für die meisten Scorerpunkte eines Rookies von Stefan Persson aus der Saison 1977/1978 ein.
Islanders-Goalie Ilya Sorokin wehrte 19 Schüsse ab, sein Gegenüber Daniil Tarasov 35.
Horvat: "Wir brauchen jeden Punkt"
Während die Playoff-Hoffnungen der Panthers, die am Sonntag bei den New York Rangers ran müssen, minimal sind, stehen die Isles nach dem dritten Sieg aus den vergangenen vier Partien gut da. Der Vorsprung auf die Ottawa Senators, die im Osten den ersten Rang außerhalb der Wildcard-Plätze belegen, beträgt drei Zähler.
"Jedes Spiel ist für uns jetzt wie ein Playoff-Spiel", sagte Islanders-Center Bo Horvat: "Wir brauchen jeden Punkt, den wir irgendwie bekommen können."
Am Montag gastieren die Pittsburgh Penguins in Elmont.
NHL: Die Spiele des Tages
| Heim | Auswärts | Ergebnis |
| New York Islanders | Florida Panthers | 5:2 |
| Tampa Bay Lightning | Ottawa Senators | 4:2 |
| Edmonton Oilers | Anaheim Ducks | 4:2 |
| Carolina Hurricanes | New Jersey Devils | 5:2 |
| Pittsburgh Penguins | Dallas Stars | 3:6 |
| Boston Bruins | Minnesota Wild | 6:3 |
| Columbus Blue Jackets | San Jose Sharks | 2:3 |
| Buffalo Sabres | Seattle Kraken | 3:2 SO |
| Colorado Avalanche | Winnipeg Jets | 2:4 |
| Nashville Predators | Montreal Canadiens | 1:4 |
| St. Louis Blues | Toronto Maple Leafs | 5:1 |
| Detroit Red Wings | Philadelphia Flyers | 3:5 |
| Los Angeles Kings | Utah Mammoth | 2:6 |
| Calgary Flames | Vancouver Canucks | 7:3 |
| Vegas Golden Knights | Washington Capitals | 4:5 SO |
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