Puka Nacua ist sportlich über jeden Zweifel erhaben. Der Wide Receiver der Los Angeles Rams war in der abgelaufenen NFL-Saison einmal mehr einer der Besten seiner Zunft. Neben dem Platz sorgt er nun allerdings zum wiederholten Male für negative Schlagzeilen.
Gegen Nacua ist in den USA eine Zivilklage eingereicht worden. Eine Frau wirft dem NFL-Profi unter anderem eine antisemitische Äußerung sowie körperliche Übergriffe vor.
Gerichtsdokumenten zufolge, die unter anderem "ESPN" vorliegen, soll sich der Vorfall an Silvester im Stadtteil Century City in Los Angeles ereignet haben. Die Klägerin Madison Atiabi gibt an, Nacua habe eine beleidigende Aussage gegen Juden getätigt, was bei ihr als Jüdin unmittelbares Unbehagen und emotionale Belastung ausgelöst habe.
Im weiteren Verlauf des Abends sei es zudem zu einem körperlichen Übergriff gekommen. Atiabi behauptet, sie habe sich mit Nacua in einem Auto befunden, als dieser sie "gewaltsam" in die Schulter gebissen habe. Dabei sei ein deutlich sichtbarer Abdruck entstanden.
Die Klage umfasst unter anderem die Vorwürfe geschlechtsspezifischer Gewalt, Körperverletzung und Fahrlässigkeit. Ein Antrag auf eine einstweilige Verfügung wurde zunächst abgelehnt. Eine Anhörung ist für den 14. April angesetzt.
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NFL: Nacua weist Vorwürfe zurück
Über seinen Anwalt ließ Nacua die Anschuldigungen gegenüber "ABC News" "aufs Schärfste" zurückweisen. Demnach gebe es Videomaterial sowie mehrere nüchterne Zeugen, die die Darstellung der Klägerin widerlegen sollen. Die angebliche antisemitische Aussage sei "eine glatte Lüge".
Den Vorfall mit dem Biss bezeichnete die Verteidigung gegenüber Medien als "spielerisches Verhalten".
Zudem erhob Nacuas Anwalt schwere Vorwürfe gegen die Klägerin: In den Monaten nach dem mutmaßlichen Vorfall seien Forderungen über mehrere Millionen Dollar erhoben worden, um die Anschuldigungen nicht öffentlich zu machen. Dies sei "keine legitime Klage, sondern Erpressung", ist sich die Nacua-Seite sicher.
Der Anwalt kündigte an, im Namen seines Mandanten eine Gegenklage wegen Verleumdung einzureichen und alle rechtlichen Schritte auszuschöpfen.





































