Meister Eisbären Berlin hat sich für seinen starken Saisonendspurt in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit der direkten Playoff-Qualifikation belohnt.
Im abschließenden Hauptrundenspiel gewann das Team von Trainer Serge Aubin 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) gegen den EHC Red Bull München und sicherte sich mit dem fünften Sieg in Serie noch den sechsten Tabellenplatz. Damit trifft Berlin im Viertelfinale auf die Straubing Tigers - in einem möglichen Halbfinale könnte es zur Neuauflage des Vorjahresendspiels mit dem Hauptrundensieger Kölner Haie kommen.
Rekordmeister Berlin bleibt mit dem Sieg zwei Punkte vor den Fischtown Pinguins, fünf Spiele vor Ende der Hauptrunde hatte der Rückstand noch vier Punkte betragen. Das 6:1 (2:0, 3:0, 1:1) des Vize-Meisters von 2024 gegen den sportlichen Absteiger Dresden reichte nicht, Bremerhaven muss nun als Tabellensiebter in die Pre-Playoffs gegen den Tabellenzehnten Nürnberg Ice Tigers.
Den zweiten Platz im Viertelfinale ermitteln die Grizzlys Wolfsburg (8.) und die Schwenninger Wild Wings (9.). Die Pre-Playoffs starten am 17./18. März, zum Gewinn der Serie werden zwei Siege benötigt.
Ab dem Viertelfinale (ab 24./25. März) wird im Best-of-seven-Format gespielt, hier treffen neben Berlin und Straubing auch München und der ERC Ingolstadt aufeinander.
DEL: Auf wen treffen die Kölner Haie in den Playoffs?
Hauptrundensieger Köln bekommt es mit dem schwächer platzierten Sieger der Pre-Playoffs zu tun. Die Adler Mannheim, die mit einem 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) über Schwenningen auf Platz zwei sprangen, spielen gegen den besser platzierten Sieger der Pre-Playoffs.
Die Paarungen werden fortlaufend anhand der Hauptrundenplatzierungen gebildet. Das bestplatzierte Team bekommt es stets mit dem am schlechtesten platzierten Team zu tun - und erhält zudem Heimrecht. Die Finalserie geht vom 24. bis mindestens 30. April. Ein mögliches Spiel sieben fände am 7. Mai statt.
Die Kölner Haie siegten nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder. Mit dem 6:3 (0:1, 3:1, 3:1) bei den Straubing Tigers stellte der achtmalige Meister den Mannheimer Punktrekord von 116 Zählern aus der Saison 2019 ein.
In Berlin kamen nie Zweifel auf. Nach den Siegen über Köln und Mannheim zuletzt dominierten die Eisbären in regelrechter Playoff-Form mit München auch den nächsten Top-Gegner. Manuel Wiederer (10.), Frederik Tiffels (25.), Andreas Eder (37.), Ty Ronning (38.) und Yannick Veilleux (59.) trafen für die Eisbären.
München gelang nur der zwischenzeitliche Ausgleich durch Chris DeSousa (21.).


















