Ferrari schöpft nach dem Saisonauftakt der Formel 1 Hoffnung. Klappt es schon in China mit der Attacke auf Mercedes?
Charles Leclerc (3.) und Lewis Hamilton (4.) mussten sich beim Großen Preis von Australien am vergangenen Wochenende einzig dem Mercedes-Duo George Russell (1.) und Kimi Antonelli (2.) geschlagen geben. Die Formel 1 fährt am Wochenende in China, wo am Samstag auch der erste Sprint der Saison auf dem Programm steht (alle Sessions im sport.de-Liveticker).
Im vergangenen Jahr siegte Hamilton im Sprint von Shanghai. Es war das einzig echte Erfolgserlebnis in einer insgesamt völlig verkorksten Debütsaison bei der Scuderia.
Angesprochen auf die Ferrari-Siegchancen an diesem Wochenende, reagierte Hamilton in einer Medienrunde zurückhaltend. "Ich denke, es ist noch viel zu früh, um das zu sagen." Der Formel-1-Superstar verwies auf den Qualifying-Rückstand von rund acht Zehntel auf die Silberpfeile in Melbourne.
"Ich denke, es wird auch dieses Wochenende wieder sehr schwer werden, Mercedes zu schlagen. Man muss auch davon ausgehen, dass die anderen schneller werden, wie beispielsweise McLaren, und dass auch der zweite Red Bull mitmischen wird", blickte Hamilton voraus.
Mehr dazu:
"Im Rennen sind wir näher dran"
"Im Qualifying wird es viel Arbeit erfordern, um ihren Vorsprung aufzuholen. Acht Zehntel in Melbourne waren absolut enorm", stimmte Teamkollege Charles Leclerc mit Blick auf das Mercedes-Duell zu.
"Im Rennen sind wir näher dran, also hoffe ich, dass wir sie ab diesem Wochenende etwas mehr unter Druck setzen können", machte der Monegasse gleichzeitig Hoffnung auf Spannung in der Formel 1.
"Wir haben hinter den Kulissen enorm viel Arbeit geleistet, um für ein Wochenende wie dieses bereit zu sein. Es war schon für ein normales Wochenende eine Menge Arbeit, diese Autos startklar zu machen", lobte Leclerc das Team und begründete: "An einem Sprint-Wochenende ist es wahrscheinlich doppelt so viel Arbeit, weil wir nur sehr wenige Runden haben, bevor wir für das Qualifying optimal vorbereitet sein müssen. Das wird für alle eine große Herausforderung."






