Mick Schumacher tritt erstmals zu einem Qualifying in einem Oval an und verblüfft die IndyCar-Serie. Die Konkurrenz reagiert beeindruckt - und lobt den früheren Formel-1-Fahrer in den höchsten Tönen.
Nach seinem enttäuschenden IndyCar-Debüt mit einem Ausfall im ersten Rennen hat Mick Schumacher bei der zweiten Station sein erstes Ausrufezeichen in der amerikanischen Rennserie gesetzt.
Im Qualifying zum zweiten Saisonrennen in Phoenix raste der Fahrer des Rahal-Letterman-Lanigan-Teams (RLL) auf Startplatz vier. Besonders beeindruckend: Es war Schumachers erste Zeitenjagd auf einem Ovalkurs.
Die Konkurrenz zog nach der Quali ihre Hüte vor dem Deutschen. "Ich fand ihn unglaublich gut", meinte Penske-Pilot Josef Newgarden, der als Zweiter hinter Teamkollege David Malukas ins Rennen über 250 Runden geht. "Der Kerl ist ein Neuling im Ovalrennen, er hat einen tollen Job gemacht."
Schumachers RLL-Stallkollege Graham Rahal attestierte dem früheren F1-Fahrer einen "erstklassigen Job". Schumachers vierter Rang "ist wirklich ein großer Schritt für uns alle, denn wir wussten, dass kurze Ovalkurse unsere Achillesferse sind", so der Sohn von Teammitbesitzer Bobby Rahal.
Mick Schumacher schwärmt von "großartiger Erfahrung"
Vor einer Woche hatte Mick Schumacher in St. Petersburg ein missratenes Debüt in der IndyCar-Serie erlebt. Der frühere Formel-1-Pilot war nach einem Auffahr-Unfall unverschuldet schon in der ersten Runde ausgeschieden.
"Es ist großartig, diese Erfahrung gemacht zu haben", sagte der 26-Jährige nun nach seiner herausragenden Qualifikation. "Wir haben hier wirklich ein paar gute Runden zusammenbekommen." Er blicke "schon gespannt" auf das Rennen im Bundesstaat Arizona.
Mick Schumacher fuhr in den Saisons 2021/22 in der Formel 1 für das US-Team Haas. Später war er als Ersatzfahrer von Mercedes aktiv und hoffte stets auf eine Rückkehr in die Startaufstellung - vergeblich. In den letzten beiden Jahren fuhr Schumacher in der Langstrecken-Serie WEC.




