Im Sommer 2025 trennten sich die Wege des langjährigen Hoffnungsträgers Youssoufa Moukoko und Borussia Dortmund endgültig. Der BVB ließ sein Eigengewächs, das in der Jugend alles in Grund und Boden ballerte und zu Beginn seiner Profikarriere zahlreiche Rekorde aufstellte, für fünf Millionen Euro in Richtung FC Kopenhagen ziehen. Auch abseits der ganz großen Bühne findet der inzwischen 21-jährige Offensivspieler einfach nicht zurück in die Spur. Sein Klub ist sogar an einem historischen Tiefpunkt angelangt.
Nach sieben Spieltagen, Kopenhagen hatte den FC Randers gerade mit 5:1 abgeschossen, Moukoko sein zweites Ligator erzielt, grüßten die Hauptstädter von der Spitze der dänischen Ligatabelle. Der Titelverteidiger, der seit dem Jahr 2001 15 Mal die Meisterschaft gewinnen konnte, schien auf dem besten Weg, die nächste Silberware einzufahren - dann folgte der Einbruch.
Von den folgenden 15 Ligaspielen gewann Kopenhagen nur noch drei, kassierte acht Niederlagen und blieb zwischen dem 17. und aktuellen Spieltag (22) sogar sieglos.
Und Moukoko? Der deutsche Ex-Nationalspieler und Teilnehmer an der WM 2022 rückte immer mehr in den Hintergrund. Beim 3:2 gegen FC Frederica erzielte er Anfang November seinen dritten und letzten Ligatreffer, anschließend folgten jedoch nur noch Kurzeinsätze, viermal schmorte Moukoko sogar 90 Minuten auf der Bank.
Ex-BVB-Star "schmämt sich zutiefst"
Beim jüngsten 1:2 gegen Randers wirkte Moukoko immerhin 23 Minuten mit, konnte einen historischen Nackenschlag aber nicht verhindern.
Durch die Pleite verpasst Kopenhagen, das im Sommer Rekordausgaben für neues Personal getätigt hatte, erstmals die 2020 eingeführte Meisterrunde.
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"Das ist peinlich und ein schwarzer Tag für uns. Wir haben die Meisterschaftsrunde nicht verdient. Ich denke, wir haben uns zu lange selbst überschätzt", legte Trainer Jacob Neestrup gegenüber dem TV-Sender "TV2" schonungslos den Finger in die Wunde. Ex-BVB-Star Thomas Delaney ergänzte: "Ich schämemich zutiefst."




















