Der FC Bayern ist einmal mehr die herausragende Mannschaft in der laufenden Bundesliga-Saison, führt die Tabelle nach dem gewonnenen Klassiker gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag mit nunmehr elf Punkten Vorsprung an. Für den deutschen Rekordnationalspieler und langjährigen Bayern-Star Lothar Matthäus steht fest, dass der FC Bayern folglich auch den größten Block bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft stellen sollte.
In seiner "Sky"-Kolumne forderte der 64-Jährige, der selbst an fünf WM-Endrunden teilnahm, nicht weniger als sechs Bayern-Stars für das deutsche WM-Aufgebot in den USA, Kanada und Mexiko.
"Vom FC Bayern sind für mich (Joshua, Anm. d. Red.) Kimmich, (Jonathan) Tah, (Jamal) Musiala, (Serge) Gnabry, (Leon) Goretzka und (Lennart) Karl für die WM gesetzt", schrieb der Weltmeister-Kapitän von 1990, der selbst 150 Mal für Deutschland auflief.
Vor allem eine Nominierung von Lennart Karl würde dabei durchaus überraschen, hat der 18-Jährige doch bis dato noch kein A-Länderspiel zu Buche stehen.
"Karl bringt das gewisse Extra mit, ähnlich wie Odonkor bei der WM 2006. Odonkor kam mehr über seine Geschwindigkeit, Karl hat andere, vielseitige Fähigkeiten. Karl hat sein Niveau auch schon auf international höchstem Niveau gezeigt", meinte Matthäus über den Bayern-Youngster, der in der laufenden Saison bereits sieben Pflichtspieltore für die Münchner erzielt hat.
"Wirtz und Musiala können die Unterschiedsspieler sein"
Für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft im Juni und Juli ist es nach Ansicht von Matthäus außerdem unerlässlich, dass neben Jamal Musiala vom FC Bayern auch Florian Wirtz vom FC Liverpool an sein Leistungsmaximum herankommt.
"Wirtz und Musiala können bei der WM unsere Unterschiedsspieler sein. Wirtz hat es in Liverpool einige Male gezeigt, Musiala fehlt noch der Spielrhythmus. Er braucht längere Einsätze im Verein, das ist enorm wichtig", so der TV-Experte.
































