Jonas Urbig wird am Samstagabend erneut beim FC Bayern im Tor stehen und Stammkeeper Manuel Neuer beim Bundesliga-Klassiker gegen den BVB vertreten. Für Bayerns Torwartlegende Sepp Maier ist der 22-Jährige ohnehin längst die erste Wahl, wenn es um die dauerhafte Nachfolge-Lösung für FCB-Kapitän Neuer geht.
Der Weltmeister von 1974 traut Jonas Urbig ohne Zweifel zu, in die riesigen Fußstapfen von Manuel Neuer beim FC Bayern zu treten: "Man sollte ihm eine Chance geben und mit ihm Geduld haben. Urbig hat die Voraussetzungen, dass er auf Manuel Neuer folgen kann", sagte Sepp Maier im Interview mit dem "Donaukurier".
Gleichzeitig warnt die deutsche Torwartikone vor überzogenen Erwartungen: "Es genügt beim FC Bayern nicht, wenn du sieben, acht gute Spiele machst. Du musst die ganze Saison gut spielen. Und wenn Urbig mal Pech hat, könnte es schon sein, dass der FC Bayern wieder jemanden kauft für 100 Millionen. Das traue ich ihnen zu."
Maier glaubt an Karriereende von Neuer
Noch ist unklar, ob Neuer seine Karriere über den Sommer hinaus fortsetzt.
Maier glaubt eher nicht daran, dass der 39-Jährige noch ein weiteres Jahr beim deutschen Rekordmeister dranhängt: "Ich glaube nicht, dass er das macht. Er krankelt ja ganz schön umeinander. Wenn man älter wird und täglich diese Belastung im Training hat, erholt man sich nicht mehr so schnell. Manuel ist vernünftig genug, um den richtigen Absprung zu schaffen."
Auch zur Nationalmannschaft äußerte sich der Weltmeister von 1974. Oliver Baumann vom TSG Hoffenheim könne bei der WM durchaus die Nummer eins sein.
"In der Nationalmannschaft hat er immer gut gespielt und auch bei Hoffenheim, sonst würden sie nicht auf Platz drei stehen. Wichtig ist, dass sich der Trainer für eine Nummer eins ausspricht. Nicht so wie Klinsmann, der zwei Monate vor der WM die Torhüter getauscht hat. Aber das macht Nagelsmann nicht. Er wird sich in den nächsten Wochen entscheiden", so Maier über Bundestrainer Julian Nagelsmann.

























