Pascal Klemens hat sich bei Hertha BSC vom talentierten Eigengewächs zum variablen Profi entwickelt. Im Sommer könnte seine Zeit beim Fußball-Zweitligisten trotzdem zu Ende gehen.
Nach Informationen der "Bild" hat der FC Getafe aus der spanischen La Liga konkretes Interesse an dem 21-Jährigen signalisiert.
Der derzeitige Tabellen-13. in der spanischen Meisterschaft schätzt vor allem Klemens' Vielseitigkeit. Ausgebildet als Innenverteidiger, wurde er schon unter Ex-Cheftrainer Pal Dardai ins zentral-defensive Mittelfeld gezogen. Klemens hat danach immer wieder abwechselnd beide Positionen bekleidet und starke Leistungen gezeigt.
Hertha BSC würde den Berliner gern halten, doch die Gespräche über eine Verlängerung stocken bereits seit längerem. Sollte es zu keiner Einigung mehr kommen, könnte Klemens nach der laufenden Saison ablösefrei wechseln.
Klemens soll schon länger mit einem Tapetenwechsel liebäugeln, dabei jedoch einen Verbleib in Deutschland eigentlich bevorzugen. Sein jüngster Beraterwechsel gilt als weiteres Indiz, dass er seine Zukunft noch einmal grundlegend überdenken könnte.
Bundesliga-Trio ebenfalls schon mit Interesse an Klemens
Interesse aus der Bundesliga gab es in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls: Der VfB Stuttgart und Werder Bremen sollen ihn laut dem Zeitungsbericht auf dem Zettel gehabt haben, zuletzt schien das Interesse aber wieder abgekühlt. Auch der FC Augsburg beschäftigte sich schon einmal mit ihm.
Zwei Verletzungen warfen Klemens im Jahr 2025 empfindlich zurück, darunter ein Syndesmose-Riss. Nach seinem Comeback kam er seit Dezember auf fünf Zweitliga-Einsätze sowie ein Spiel im DFB-Pokal.
Insgesamt hat der gebürtige Berliner, der bereits als Teenager für die Alte Dame debütierte, schon 59 Pflichtspiel-Einsätze in der Bundesliga, 2. Bundesliga und DFB-Pokal zu Buche stehen.


























