Knall-Gefahr in Saudi-Arabien? Superstar Cristiano Ronaldo soll bei seinem Arbeitgeber Al-Nassr in einen Streik getreten sein.
Darüber berichtet die portugiesische Zeitung "A Bola". Demnach ist der fünfmalige Weltfußballer mit dem Vereinsmanagement unzufrieden, genauer gesagt mit dem milliardenschweren Saudi Arabian Public Investment Funds (PIF), der das Sagen bei Al-Nassr hat.
Ronaldos Streik hat offenbar unmittelbare sportliche Auswirkungen: Im Spiel gegen Al-Riyadh wird der 40-Jährige fehlen. Saudische Medien hatten zuvor berichtet, er werde lediglich für das Duell mit Meister Al-Ittihad am kommenden Freitag geschont.
"A Bola" hingegen schreibt, Ronaldo sei verstimmt und der Auffassung, andere Klubs aus der Saudi Pro League, die ebenfalls vom PIF geführt werden, würden bevorzugt behandelt. Bei Al-Nassr sollen Ronaldo großzügige Investitionen, vor allem in den Spielerkader, fehlen.
Tatsächlich war es zuletzt auffällig ruhig in Sachen Transfers rund um Al-Nassr. Im bisherigen Verlauf der Winter-Transferperiode wechselte lediglich der irakische Mittelfeldakteur Haydeer Abdulkareem zu dem Klub aus der saudischen Hauptstadt Riad.
Mehr Geld für Cristiano Ronaldos Konkurrenz
Anderswo dagegen flossen die Gelder großzügig: Al-Hilal gab bereits 32 Millionen Euro aus und steht laut Medienberichten auch noch vor der Verpflichtung des ehemaligen Ballon-d'Or-Siegers Karim Benzema.
Ein weiteres Indiz für Ronaldos kritische Sichtweise: Im Ligavergleich hat Al-Nassr (133 Mio. Euro) hinter Al-Ittihad (141 Mio. Euro) und Al-Hilal (190 Mio. Euro) nur den dritthöchsten Kaderwert.
Al-Nassr hatte Ronaldo nach seinem geräuschvollen Aus bei Manchester United im Januar 2023 verpflichtet. 127 Partien bestritt er für den seit dem Sommer vom Portugiesen Jorge Jesus trainierten Klub seitdem, 111 Treffer gelangen ihm. Auf einen Titel mit Al-Nassr wartet Ronaldo noch.






























