Bereits in der vergangenen Saison waren die Edmonton Oilers mit ihrem Goalie-Duo - bestehend aus Stuart Skinner und Calvin Pickard - nicht glücklich, in den Playoffs fehlte ein sicherer Rückhalt. Diesen hatte man vermeintlich in Tristan Jarry gefunden, der per Trade von den Pittsburgh Penguins kam. Doch nun gehen die Diskussionen um den Mann zwischen den Pfosten schon wieder von vorne los.
"Es ist schwer", sagte der Schlussmann nach der 3:7-Heimniederlage im Rogers Place gegen die Minnesota Wild nach seiner "furchtbaren Leistung" (Sportsnet), wollte die Schuld an der Gegentorflut aber nicht alleine auf sich nehmen: "„Die Chancen, die wir zulassen, einige der Schüsse, sind viel zu gut. Unser Gegner hatte viele Top-Chancen. Es ist ein Mannschaftssport."
In der zweiten Spielperiode entglitt den Oilers das bis dato ausgeglichene Spiel - obwohl man zehn Torschüsse mehr abgeben konnte als die Gäste (17:7). Dennoch fanden gleich drei Versuche den Weg ins Netz der Oilers. Bei allen drei Gegentoren wirkte Jarry, für den Edmonton im Dezember Goalie Stuart Skinner, Verteidiger Brett Kulak und einen Zweitrundenpick im Draft 2029 zu den Penguins schickte, nicht allzu sicher
Oilers wischen Jarry-Diskussion vorerst vom Tisch
"Das ist nicht schlimm", erklärte Head Coach Kris Knoblauch mit Blick auf die Leistung seines Schlussmannes, fügte aber auch hinzu: "Man hätte sich dort gerne die eine oder andere Parade mehr gewünscht, aber es war kein Tor heute dabei, wo man ihm einen furchtbaren Fehler unterstellen könnte." Auch der Kanadier sieht die Abwehr in der Pflicht.
"Die Anzahl der Chancen, die wir zulassen, die ist eigentlich nicht sonderlich groß. Die Qualität der Chancen ist etwas, das angegangen werden muss. Das muss besser werden – mehr Schüsse aus der Distanz, weniger Breakaways oder Zwei-gegen-Eins-Situationen, Überzahlsituationen, solche Dinge, die zu Toren führen", führte Knoblauch aus.
Edmonton liegt in der NHL bei den Gegentoren pro Spiel (3,25) auf einem schwachen 23. Platz.





































