Die Philadelphia Eagles standen für ihr offensives Playcalling in der gesamten NFL-Saison in der Kritik. Dementsprechend trennte man sich nach der Saison von Offensive Coordinator Kevin Patullo. Nun stellte der zweifache Super-Bowl-Sieger dessen Nachfolger vor.
Die Wahl der Eagles fiel auf Sean Mannion. Der 33-Jährige kommt von den Green Bay Packers, bei denen er zuletzt als Quarterback-Coach arbeitete. Erst 2024 hatte Mannion seinen ersten Trainerjob erhalten, als er in Green Bay als Offensive Assistant anheuerte.
Zuvor war der frühere Quarterback der Oregon State University neun Saisons als Spieler in der NFL tätig, vier davon als Backup-Quarterback der Los Angeles Rams, die ihn seinerzeit in der dritten Runde des Drafts gewählt hatten.
"Bei meinem Treffen mit Sean wurde schnell klar, dass er ein brillanter junger Trainer ist, der eine großartige Zukunft in dieser Liga vor sich hat. Ich war beeindruckt von seiner systematischen Sichtweise auf den offensiven Football und seinem strategischen Ansatz", sagte Nick Sirianni, Head Coach der Eagles, in einer Erklärung.
"Seans elf Jahre in der NFL haben ihm die großartige Gelegenheit geboten, von einigen der besten Trainer der Liga zu lernen und an ihrer Seite zu wachsen. Dadurch verfügt er über einen reichen Schatz an Wissen und Erfahrung, der für unser Team in Zukunft von unschätzbarem Wert sein wird", so Sirianni weiter.

NFL: Mannion nicht Plan A?!
Trotz des Lobes für Mannion war dieser dem Vernehmen nach nicht die erste Wahl der Eagles, die zunächst ein Auge auf erfahrenere Kandidaten geworfen hatten. Doch Mike McDaniel (OC Chargers) und Brian Daboll (OC Titans), entschieden sich für andere Aufgaben.
Mannion gilt nichtsdestotrotz als vielversprechender Kandidat. In Liga-Kreisen wird ihm eine große Zukunft vorausgesagt. Jordan Love, mit dem er in der Vorsaison zusammenarbeitete hatte in der abgelaufenen Spielzeit eine Completion Rate von 66% und warf für 3.381 Yards und 23 Touchdowns (6 INT).





