Showdown in Bad Cannstatt: Der VfB Stuttgart kämpft am letzten Spieltag der Europa-League-Gruppenphase noch um ein direktes Ticket für das Achtelfinale. Dafür muss am Donnerstagabend aber einiges passen. Die Partie gegen Young Boys Bern läuft LIVE und kostenlos bei NITRO im Free-TV.
Durch die bittere 0:2-Niederlage bei der AS Rom in der vergangenen Woche hat sich der VfB Stuttgart um eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Achtelfinaltickets in der Europa League gebracht.
Die Situation ist nun relativ verfahren, das direkte Weiterkommen sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Das muss passieren, damit der VfB Stuttgart direkt ins Achtelfinale einzieht:
In der Ligaphase der Europa League qualifizieren sich die ersten acht Teams nach den acht Gruppenspieltagen für das Achtelfinale. Die Teams zwischen Rang neun und 24 landen in den Playoffs, die im Februar steigen (Termine: 19.2. und 26.2.).
Aktuell befinden sich die Schwaben mit zwölf Punkten auf Rang 13 der Tabelle. Das heißt: Sie müssen in der Rangliste noch fünf Plätze gutmachen, fünf Teams vor sich überholen.
Europa League: VfB Stuttgart muss Rechenschieber rausholen
Wie geht das? Die klare Voraussetzung hierfür ist, dass der VfB am Donnerstag (21 Uhr) zuhause gegen die Young Boys Bern gewinnt. Die Schweizer wiederum liegen auf Platz 23, kämpfen also noch um ein Playoff-Ticket und müssen ihrerseits punkten. Das Spiel läuft ab 20:15 Uhr bei NITRO im Free-TV, ist auch im Stream auf RTL+ zu sehen (Konferenz ebenfalls möglich). RTL+ bietet zudem einen speziellen Eventstream (20:15 Uhr) an, der zwischen Dschungelcamp und dem VfB-Spiel hin- und herschaltet.
Ein Unentschieden oder gar eine Niederlage reichen dem VfB nicht für einen Sprung in die Top 8. Allerdings sind die Playoffs auch bei einer Niederlage schon sicher.
Falls der VfB also gewinnen sollte, muss er zudem auf einige Schützenhilfe hoffen. Konkret bedeutet dies, dass von den sieben vor dem VfB liegenden und noch einholbaren Teams fünf überholt werden müssen. Es handelt sich dabei um PAOK Saloniki (zwölf Punkte), Roter Stern Belgrad (13), KRC Genk (13), FC Porto (14), Betis Sevilla (14), Ferencvaros (15) und AS Rom (15).
Mindestens fünf dieser Teams dürfen nicht gewinnen. Um Rom und Ferencváros einzuholen, dürfen diese beiden Teams gar keinen Punkt holen. Bei der Roma muss der VfB zudem zwei Treffer in der Tordifferenz aufholen.
Ein Blick lohnt sich auf PAOK Saloniki. Die Griechen liegen punktgleich vor dem VfB, haben sogar die gleiche Tordifferenz, aber drei Tore mehr erzielt und werden daher einen Rang vor dem VfB gewertet. Der Tie-Breaker in der Ligaphase der UEFA Europa League bei Punktgleichheit sind die Tordifferenz, die Anzahl der erzielten Tore, dann die erzielte Anzahl an Auswärtstoren, gefolgt von Siegen und Auswärtssiegen. Wenn der VfB also mit einer höheren Differenz als Saloniki gewinnt, zieht der VfB vorbei.
Blick nach vorne, aber auch in den Rückspiegel
Der VfB muss aber auch nach hinten schauen. Zwei Teams sind neben PAOK ebenfalls punktgleich mit zwölf Zählern. Celta Vigo und der FC Bologna haben zudem eine nur um ein Tor schlechtere Tordifferenz. Heißt: Wenn die Teams diese Tordifferenz aufholen, könnten sie mit Siegen ebenfalls an dem deutschen Pokalsieger vorbeiziehen.
Alles relativ kompliziert. Das Wichtigste: Der VfB muss gewinnen, die meisten der Teams vor dem VfB müssen patzen, bestenfalls verlieren.
>> Der aktuelle Winamax Quotenboost
Ein kleines Rechenbeispiel:
Der VfB Stuttgart gewinnt mit 2:0 gegen Bern. Das vor dem VfB liegende Porto gewinnt ebenfalls, dafür verlieren aber Betis und Ferencvaros.
Zudem spielen Roter Stern und Vigo unentschieden, und auch Genk holt gegen Malmö nur ein Remis, PAOK und Bologna gewinnen zwar knapp, schneiden in der Tordifferenz aber schlechter ab als Stuttgart - dann wäre der VfB auf Rang acht und würde drei punktgleiche Teams hinter sich lassen. Das verdeutlicht: Auch das Torverhältnis kann und wird wohl eine wichtige Rolle spielen.
Das sind die für den VfB relevanten Spiele:
- FC Porto - Glasgow Rangers
- Real Betis Sevilla - Feyenoord Rotterdam
- Maccabi Tel Aviv - FC Bologna
- Olympique Lyon - PAOK Saloniki
- Roter Stern Belgrad - Celta Vigo
- Nottingham Forest - Ferencvaros Budapest
- KRC Genk - Malmö FF
- Panathinaikos - AS Rom
























