Neue Wendung im Transfer-Poker? Der schon fast sicher geglaubte Wechsel des brasilianischen Linksverteidiger-Juwels Kaua Prates zu Borussia Dortmund wackelt.
Wie "Sky" berichtet, könnte der italienische Erstligist Como 1907 den Transfer von Cruzeiro-Talent Kaua Prates zum BVB torpedieren - allerdings nicht, weil der Serie-A-Klub seinerseits an einer Verpflichtung des 17-Jährigen arbeitet. Como hat es nämlich offenbar auf Prates' Mannschaftskollegen Kaiki abgesehen.
Das Problem aus Sicht von Cruzeiro: Kaiki spielt wie Prates auf der linken Abwehrseite. Dass man gleich zwei Spieler binnen kurzer Zeit abgibt, ist für den Klub laut brasilianischen Quellen "ausgeschlossen", heißt es beim TV-Sender.
Der BVB müsse den Prates-Deal somit nun eintüten, bevor Como den Kaiki-Transfer finalisiert. Andernfalls drohe den Schwarz-Gelben eine Absage seitens Cruzeiro.
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Transfer-Experte Fabrizio Romano zufolge hat Como für Kaiki bislang sieben Millionen Euro plus Bonuszahlungen geboten. Da Cruzeiro erst ab einer Summe von rund 15 Millionen Euro grünes Licht geben würde, scheint man von einer Einigung noch entfernt zu sein.
Erzielt der BVB eine Einigung?
Auch im Werben des BVB um Kaua Prates konnte bislang keine Übereinkunft gefunden werden. Scheiterte die Dortmunder Borussia zunächst mit einer Offerte über angeblich zehn Millionen Euro, soll sich das letzte Angebot auf zwölf Millionen Euro inklusive Boni belaufen haben. Cruzeiro soll "Sky" zufolge aber noch nicht mit der Aufstellung der Bonuszahlungen und der Zahlungsraten einverstanden gewesen sein.
Mit dem 17-Jährigen selbst wurde angeblich schon eine Übereinkunft erzielt. Vertraglich gebunden ist Kaua Prates bei Cruzeiro noch bis Dezember 2027.
Der junge Brasilianer blickt bereits auf fünf U17-Länderspiele zurück, gewann mit seinem Team im April 2025 sogar die Südamerikameisterschaft in seiner Altersklasse. Für Cruzeiro hat Prates, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, bislang 14 Pflichtspiele bestritten.
Beim BVB ist auf der linken Seite unter Cheftrainer Niko Kovac der Schwede Daniel Svensson gesetzt, auch Julian Ryerson bestritt dort in der laufenden Spielzeit einige Partien.































