Hinter einer zerrütteten Offensive Line führte Justin Herbert die Los Angeles Chargers in die NFL Playoffs. Dort jedoch war für die Mannen aus der Stadt der Engel gegen die New England Patriots kein Kraut gewachsen. Herbert selbst ging mit sich anschließend hart ins Gericht.
"Ich habe nicht gut genug gespielt und keine Plays gemacht", sagte er. "Und als es darauf ankam, haben wir keine Punkte erzielt", klagte der Spielmacher weiter.
Mit 3:16 unterlag sein Team gegen die New England Patriots, die nun seit sechs Jahren erstmals wieder ein Playoff-Spiel gewinnen konnten. Herbert schloss die Partie mit 19 angekommenen Pässen (von 31), 159 Yards und ohne erzielten Touchdown ab.
Zwar war er mit 55 Yards der beste Rusher seines Teams, das allerdings ist nicht ausschließlich positiv zu betrachten. So übersah Herbert im ersten Drive den freien Ladd McConkey, der mindestens mal einen großen Raumgewinn, vielleicht sogar einen Touchdown erzielt hätte. Doch Herbert entschied sich für einen kurzen Lauf und verpasste anschließend das First Down.
Auf diese Szene wurde Herbert im Anschluss angesprochen und seine Einschätzung war ebenso kurz wie eindeutig: "Offensichtlich nicht gut genug", lautete die Aussage des Spielmachers.
NFL: Defense hält Chargers im Spiel
Neben Herbert war auch die Chargers-Defense zuletzt ein Garant für den Erfolg. Auch gegen die Patriots tat die Verteidigung alles dafür, das Team im Spiel zu halten.
Die Chargers machten ihrerseits Drake Maye das Leben verdammt schwer, der nur einen Touchdown warf, sich aber zwei Turnover (INT, Fumble) und einen weiteren Fumble leistete, den die Patriots aber sichern konnten. Vor allem Pass Rusher Odafe Oweh erwischte einen Sahnetag und sackte Maye gleich drei Mal.
Geholfen hat es am Ende nichts und auch Justin Herbert wusste: "Wir haben die Verteidigung heute im Stich gelassen."
















