Bleibt Nico Schlotterbeck langfristig bei Borussia Dortmund oder zieht es den Abwehrchef zu einem anderen Verein? Ausgerechnet der FC Bayern könnte dem BVB in der Personalie ein gutes Argument liefern, glaubt Ex-Profi Thomas Helmer.
"Zugute kommt dem BVB bei Schlotterbeck vielleicht, dass Dayot Upamecano offensichtlich über die Saison hinaus in München bleibt und beim FC Bayern also keine große Not im Abwehrbereich bestehen wird", schrieb der 60-Jährige in einer "kicker"-Kolumne.
Upamecano wird beim deutschen Rekordmeister wohl zeitnah einen neuen Vertrag unterschreiben. Schlotterbeck war rund um die Säbener Straße als Nachfolgekandidat gehandelt worden, sollte es doch nicht zu einer Einigung kommen.
Alles gut also in der Causa Schlotterbeck beim BVB? Nein, meint Helmer. "Ich würde es genauso handhaben wie er und erst mal warten mit einer möglichen Vertragsverlängerung, er hat gar keinen Druck. Wenn er so weiterspielt und Dortmund sich nicht gravierend weiterentwickelt, wird er, glaube ich, woanders landen. Aber das ist reine Spekulation."
Helmer verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Schlotterbeck selbst erklärt habe, in Zukunft Titel gewinnen zu wollen. "Ich bin mir sehr unsicher, ob das in Dortmund klappen kann", urteilte der Europameister von 1996.
BVB laut Thomas Helmer "nicht zufrieden"
Klar ist laut Helmer: "Das Meisterschaftsrennen, das nie eins war, ist jetzt entschieden."
Das 3:3-Spektakel der Dortmunder bei Eintracht Frankfurt am Freitag sei zwar "beste Werbung für die Bundesliga" gewesen. Nach Helmers Ansicht könne der BVB aber "nicht zufrieden sein, weil er die dominanten Spiele samt Führung öfter nicht nach Hause bringt. Das sind die Punkte, die letztlich fehlen".
Kritik übte Helmer am kriselnden Torlos-Stürmer Serhou Guirassy. "Wenn er sich in einer Laune wie aktuell befindet, kommt von ihm gar nichts; dann fällt er eher durch andere Dinge auf", meinte der frühere BVB-Profi mit Blick auf den 29-Jährigen. "Wie geht's mit ihm weiter?"





























