Im Winter hat das Fachmagazin "kicker" wieder seine berühmte Rangliste des deutschen Fußballs veröffentlicht. Einige Profis von FC Bayern, BVB und RB Leipzig kommen darin besser weg, andere schlechter. Ex-Nationalspieler Michael Rummenigge ist nicht von jeder Bewertung überzeugt.
Im offensiven Mittelfeld sieht der "kicker" derzeit keinen einzigen Bundesliga-Profi auf Weltklasse-Niveau. Ein Eindruck, den Michael Rummenigge teilt.
"Wir haben in der Bundesliga keinen Weltklasse-Zehner! Dem stimme ich total zu, aber das ist nicht gut. Dabei ist diese Position so wichtig. Ich sage immer: 'Der Pass ist das Tor.' Bedeutet: Auf dieser Position braucht man die Fähigkeit, punktgenaue Vorlagen zu liefern. Das können leider nicht mehr so viele", monierte der frühere Spieler von FC Bayern und BVB in einem Kommentar.
Der "kicker" verortet Bayer Leverkusens Alejandro Grimaldo als Nummer eins der Kategorie "Internationale Klasse" ganz oben, dahinter folgen Serge Gnabry und Senkrechtstarter Lennart Karl vom FC Bayern.
Gnabry-Aufschwung nur für Bayern-Vertrag?
"Alejandro Grimaldo sehe ich auch auf Platz 1, ein feiner Spieler, der den Unterschied macht", stimmte Rummenigge dem Fachmagazin zu.
Beim Zweitplatzierten mischte sich ins Lob derweil auch etwas Kritik. "Serge Gnabry hat mich positiv überrascht. Allerdings wissen sie in München auch, dass er immer dann gut spielt, wenn sein Vertrag ausläuft", gab Rummenigge zu bedenken. Immerhin arbeite der DFB-Star mit nach hinten und mache Tore.
Und Lennart Karl? Der habe "die Einstufung in die Internationale Klasse nicht nur, aber auch durch seine Leistungen in der Champions League gerechtfertigt", betonte der 61-Jährige und ließ einen Appell in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann folgen: "Und wenn der Bursche bei Bayern so gut spielt, muss er zur Nationalmannschaft. Und auch mit zur WM 2026. Hundertprozentig!"
BVB-Duo "muss sich steigern"
Lediglich das Prädikat "Nationale Klasse" erhielten unterdessen die beiden Dortmunder Julian Brandt und Karim Adeyemi.
Sie hätten zwar "alle Fähigkeiten", unterstrich Rummenigge, "aber sie müssen sich steigern, sind in der Nationalen Klasse aktuell richtig aufgehoben."





























