Die Regular Season NFL biegt auf die Zielgerade ein. Woche 18 steht an und es gibt mehrere Finals. Die 49ers sichern sich tatsächlich das Heimrecht in den Playoffs, die NFC South versinkt im Chaos und in der AFC North ist die Sache klar - eigentlich.
Das sind die Predictions von sport.de-Redakteur Marcus Blumberg.
NFL Predictions Week 18
Was war das über Weihnachten und danach wieder für eine Woche? Völliges Chaos und Unvermögen an so vielen Stellen. Und nun kommt die Woche, in der einige Teams ihre Starter draußen lassen, um sich für die Playoffs zu schonen, während es nur noch vereinzelt um etwas geht. Das neue Jahr beginnt also vermutlich auch wieder hart.
Carolina Panthers (8-8) @ Tampa Bay Buccaneers (7-9) (Sa., 22:30 Uhr)
Die NFC South wäre nicht die NFC South, wenn dieses Spiel nur so halb entscheidend wäre, um den Titel in der Division zu entscheiden. Denn - natürlich - ist dies am Ende dann doch kein Do-or-Die-Spiel, weil die Panthers hier nicht "sterben" können. Wenn sie verlieren, können sie die Division immer noch gewinnen, wenn am Sonntag die Falcons, die seit Wochen raus sind, die Saints schlagen. Die NFC South ist wahrlich das Florida der NFL ...
Die Bucs haben sieben ihrer letzten acht Spiele und die vergangenen vier in Serie verloren und das nicht mal entscheidend, sondern immer denkbar knapp, aber meist auch selbstverschuldet. Wir können jetzt über Matchups reden - vor zwei Wochen in Charlotte, als die Panthers 23:20 gewannen, ging Baker Mayfield Cornerback Jaycee Horn komplett aus dem Weg, selbst wenn er gegen sein Lieblings-Target Mike Evans spielte -, doch am Ende kommt es wohl doch eher auf die Form an. Die Bucs sind komplett außer selbiger und die Panthers fahren Achterbahn, und das seit Monaten.
Ich frage mich vor diesem Spiel eigentlich nur, ob sich die Bucs auf den letzten Metern doch nochmal zusammenreißen und ihre PS auf die Straße bringen. Zutrauen habe ich keins, doch Bryce Young hat in Woche 17 gegen die Seahawks für 54 Yards geworfen. Nein, das ist kein Tippfehler. Ich will das alles nicht! Punktum: Es wäre nicht die NFC South, wenn es nicht total crazy werden würde. Insofern gewinnen dieses Mal die Bucs und zittern dann Sonntag vor dem TV.
Tipp: Panthers @ Buccaneers 17:20
Mehr dazu:
Seattle Seahawks (13-3) @ San Francisco 49ers (12-4) (So., 2 Uhr)
"Sterben" wird hier zwar keiner, aber während sich der Sieger des Duells den Top-Seed der NFC und den Titel der NFC West sichert, wird der Verlierer als Wild Card auf Reisen gehen müssen im Januar. Es steht also einiges auf dem Spiel. Zur Erinnerung: In Woche 1 setzten sich die Niners 17:13 in Seattle durch.
Das Spiel jetzt wird hochinteressant, vor allem auch aus taktischer Sicht, denn beide Teams spielen eine Variante der Shanahan/McVay-Offense, beide führen die Liga in Condensed Formations an und beide haben Quarterbacks, die zu den effizientesten der NFL gehören. Haben die Seahawks den Ball, steht Wide Receiver Jaxon Smith-Njigba im Vordergrund, der in dieser Saison Cover 4 zerstört und als einziger Receiver mehr als 400 Yards gegen diese Coverage erzielt hat. Die Niners wiederum spielen Cover 4 am fünfthäufigsten und lassen dabei 9 Yards pro Play zu. Aber: In Cover 4 lassen sie rund sechs Punkte im Schnitt weniger zu als in anderen Coverages.
Haben die Niners den Ball, spielen sie häufiger als jeder andere mit 21-Personnel, also mit Fullback Kyle Juszczyk, und sind damit erfolgreicher als alle anderen Teams. Aber: die Seahawks, die dagegen meist Nickel stellen, lassen sehr wenig gegen dieses Package zu. Ebenso spielen sie sehr häufig Cloud-Coverage und haben darin schon sieben Interceptions gefangen und noch keinen Touchdown zugelassen. Brock Purdy allerdings ist ziemlich effizient gegen diese Coverage.
Es wird ein Schachspiel, in dem Nuancen und wohl das Coaching entscheidend. Neben Shanahan und seinem Offensiv-Scheme könnten die Niners hier mit Defensive Coordinator Robert Saleh einen weiteren Vorteil haben, denn er blitzt zwar nicht oft, aber wenn, dann ist sein Team durchaus effektiv. Und Sam Darnold hat die meisten Interceptions der Liga gegen Blitz (7) geworfen, ist ansonsten aber ziemlich effektiv dagegen.
Am Ende sehe ich die 49ers aufgrund des Heim- und Coaching-Vorteils vorne. Und damit zuhause - vielleicht sogar bis zum Super Bowl in Santa Clara.
Tipp: Seahawks @ 49ers 26:28
New Orleans Saints (6-10) @ Atlanta Falcons (7-9) (So., 19 Uhr)
Ist es übertrieben zu sagen, dass hier die zwei besten Teams der NFC South aufeinandertreffen? Vermutlich nicht, denn es ist eben die NFC South, in der niemand wirklich gut im klassischen Sinne ist. Während die Panthers seit Mitte Oktober keine Siegesserie mehr hatten und die Bucs 0-for-December waren, haben die Saints vier und die Falcons drei Spiele am Stück gewonnen. Und Atlanta hat in der Zeit sogar die Rams geschlagen - am vergangenen Montag.
Ein Hauptgrund für den Aufschwung der Saints ist Quarterback Tyler Shough, der in seinen Spielen kaum Pressure sah (29,6 Prozent Pressure Rate), dafür aber durchaus häufig Sacks kassierte (8,1 Prozent Sack Rate). Die Falcons wiederum haben ihren Pass Rush in diesem Jahr zu einer Stärke gemacht und verstehen es, daraus auch Sacks zu machen, speziell, wenn sie blitzen. Das könnte ein entscheidender Punkt in diesem Spiel werden, zumal Shough unter Druck recht inkonstant ist, auch wenn er kaum Fehler macht.
Auf der anderen Seite ist Kirk Cousins in guter Verfassung und Bijan Robinson drehte zuletzt komplett frei und lief für 195 Yards gegen Los Angeles. Die Run Defense der Saints wird dennoch eine Herausforderung, ist sie doch die siebteffizienteste der NFL. Am Ende wird dies ein munterer Schlagabtausch, in dem Atlanta nochmal zeigt, was man in dieser Saison liegengelassen hat. Und dann feiern die Panthers ...
Tipp: Saints @ Falcons 24:27
Cleveland Browns (4-12) @ Cincinnati Bengals (6-10) (So., 19 Uhr)
Die Bengals-Offense feuert seit Joe Burrows Rückkehr aus allen Rohren und erzielte in fünf Spielen seither viermal jeweils mindestens 32 Punkte - die Ausnahme war ein 0:24-Shutout gegen die Ravens, den ich bis heute nicht erklären kann. Nun geht es gegen eine bärenstarke Defense der Browns, die so ziemlich jedem das Leben schwer macht. Burrow und Co. werden dennoch nochmal ein Ausrufezeichen setzen und die Saison halbwegs versöhnlich abschließen.
Shedeur Sanders wird abermals abenteuerliche Dinge tun und die Saison mit einem dicken Fragezeichen abschließen, was zu einer spannenden Offseason in Cleveland führt. Aber: Myles Garrett wird seinen Sack bekommen und den Rekord von Strahan und Watt (22,5) brechen, denn Burrow wird anders als Rodgers nicht alles versuchen, das zu verhindern und sich darauf konzentrieren, das Spiel zu gewinnen.
Tipp: Browns @ Bengals 13:24
Green Bay Packers (9-6-1) @ Minnesota Vikings (8-8) (So., ab 18:45 Uhr live auf RTL+*)
Es ist Woche 18, die Packers sind die Nummer 7 der Setzliste und können sich nicht verbessern. Am Mittwoch ist Jordan Love wieder fit, wird aber nicht spielen. Malik Willis trainierte gar nicht (Schulter, Oberschenkel). Insofern wird Clayton Tune spielen, was bei mir zumindest keine Begeisterung auslöst.
Die Vikings wiederum wird wohl J.J. McCarthy nach seinem Haarriss in der Hand zurückkehren, was jetzt auch keine Begeisterung bei mir erzeugt. Dennoch wird die Defense wohl in bestmöglicher Besetzung spielen und damit den Unterschied machen, zumal bei Minnesota die Motivation, das Spiel zu gewinnen, größer sein dürfte als beim Gegner.
Tipp: Packers @ Vikings 13:20
Dallas Cowboys (7-8-1) @ New York Giants (3-13) (So., 19 Uhr)
Die Cowboys haben die Chance, sich immerhin noch eine ausgeglichene Bilanz zu sichern, während die Giants die "Hoffnung" auf den Top-Pick im Draft noch nicht aufgegeben haben. Die Cowboys haben zuletzt in Washington gewonnen und dabei erstmals seit Thanksgiving wieder die 30-Punkte-Marke geknackt. Die Giants wiederum feierten in Las Vegas ihren ersten Sieg seit Woche 6 gegen die Eagles.
Die Giants zeigten offensiv in den vergangenen Wochen durchaus positive Ansätze und erzielten gerade gegen schlechte Defenses einige Punkte. Eine viel schlechtere Defense als die der Cowboys werden sie vermutlich nicht finden dieser Tage, entsprechend ist hier ein offener Schlagabtausch denkbar. Dak Prescott dürfte dafür aber besser gerüstet sein als Jaxson Dart, der durchaus zu Fehlern neigt, aber eben auch Big Plays drin hat. Entsprechend könnte das ein wertloses Spektakel werden.
Tipp: Cowboys @ Giants 30:27
Tennessee Titans (3-13) @ Jacksonville Jaguars (12-4) (So., 19 Uhr live bei RTL)
Die Jaguars gehen als klarer Favorit in dieses Duell, keine Frage, doch werden sich die Titans nicht kampflos ergeben. Sie haben vor allem mit Jeffery Simmons eine gute Waffe gegen Trevor Lawrence und Co., denn er führt alle Defensive Tackles mit 58 Pressures an und brachte es zudem auf 26 Quick Pressures (unter 2,5 Sekunden) und 10 Sacks. Die O-Line der Jaguars ließ durch die Mitte eine Pressure Rate von 7 Prozent zu, der neunthöchste Wert der Liga.
Auf der anderen Seite wird jedoch Edge Rusher Josh Hines-Allen gegen Left Tackle Dan Moore ebenfalls Vorteile haben. Er hat die viertmeisten Pressures (76) der Liga und Moore spielte keine sonderlich gute Saison. Er ließ die dritthöchste Pressure Rate (13,6 Prozent) aller Left Tackles zu, dazu die zweitmeisten Sacks (12,5). Und Cam Ward, so gut er zuletzt auch war, macht durchaus Fehler unter Druck, auch wenn er den Ball am drittlängsten (2,99 Sekunden) hält und damit immer wieder Schaden anrichtet.
Am Ende sind die Jaguars das überlegene Team und werden sich erstmals seit 2022 wieder den Titel der AFC South sichern.
Tipp: Titans @ Jaguars 17:27
Indianapolis Colts (8-8) @ Houston Texans (11-5) (So., 19 Uhr)
Mit Schützenhilfe (Titans) können die Texans noch die AFC South gewinnen und sich damit ein Heimspiel in den Playoffs sichern. Entsprechend werden sie auf Sieg spielen und gewannen bereits das Gastspiel in Indy in Woche 13 (20:16). C.J. Stroud ist dann am besten, wenn er gegen Man Coverage spielt und brachte dagegen 60,2 Prozent seiner Pässe an. Zudem warf er 13 Touchdown-Pässe und nur eine Interception. Die Colts wiederum spielen häufiger als 29 andere Teams in Man.
Die große Unbekannte in diesem Spiel wird derweil Riley Leonard sein, der erstmals in seiner noch jungen NFL-Karriere starten wird. Der Rookie-QB überzeugte in seinen bisherigen Kurzauftritten nicht und ist besonders anfällig unter Druck, was wiederum die Stärke der Defensive Front der Texans ist. Doch ist seine Sample Size eben extrem klein mit nur knapp über 30 Passversuchen. Seine Leistung ist die Wundertüte in diesem Spiel.
Dennoch sollten die Texans gerüstet sein und zumindest ihre Siegesserie (derzeit 8 Spiele) mit in die Playoffs nehmen, unabhängig davon, was in #Duuuval passiert.
Tipp: Colts @ Texans 16:28
New York Jets (3-13) @ Buffalo Bills (11-5) (So., 22:25 Uhr)
Für die Bills geht es nur noch um die genaue Platzierung in der Setzliste, während die Jets den ersten Pick im kommenden Draft nicht mehr erreichen können. Dennoch werden die Bills im womöglich letzten Spiel überhaupt im Highmark Stadium ihre Starter ranlassen. Und damit ist alles über dieses Spiel gesagt, oder?
Das Run Game um James Cook allein dürfte ausreichen, um die Jets zu überwinden. Die Jets-Offense wiederum ist einfach ineffektiv und machte mit Brady Cook als QB vermutlich sogar nochmal einen Schritt zurück. Laut "PFF" hätten 8,18 Prozent seiner Pässe zu Turnovers führen müssen. Er ist katastrophal gegen Pressure (29,7 Passer Rating) und auch schlecht aus einer sauberen Pocket. Mir fällt einfach nichts ein, was für Gang Green spricht in diesem Spiel.
Tipp: Jets @ Bills 16:27
Detroit Lions (8-8) @ Chicago Bears (11-5) (So., 22:25 Uhr)
Nach der spektakulären Niederlage der Bears Sunday Night in San Francisco geht es für die Bears nur noch darum, das Momentum zu halten. Für die Lions geht es darum, erstmals seit den frühen 50er Jahren vier Winning Seasons in Serie hinzulegen.
Die Lions haben das erste Duell gegen ihren früheren Offensive Coordinator Ben Johnson in Woche 2 deutlich 52:21 gewonnen und dabei nach einem starken ersten Drive die Bears offensiv in Schach gehalten. Seither haben Verletzungen die vielversprechende Defense und vor allem die Secondary zerlegt. Mittlerweile sind sie nur noch ein Schatten ihrer selbst und haben wohl auch aufgrund der Personallage zu häufig wie kaum ein anderes Team Base Defense gespielt.
Sie sahen mit diesem Package aber selten gut aus. Und gegen Base Defense ist Caleb Williams nicht nur effektiv, er kreierte auch die dritthöchste Explosive Play Rate der NFL. Zudem lässt die Lions-Defense die meisten Yards pro Play (6,4) gegen Formationen mit mindestens zwei Defensive Backs zu. Die Bears wiederum kommen auf 7,6 Yards im Schnitt, wenn sie Pony Personnel mit D'Andre Swift und Kyle Monangai aufs Feld schicken. Das ist der beste Wert der Liga.
Das beste Mittel gegen die Bears-Defense ist derweil Play Action. In Woche 2 warf Jared Goff für fast 200 Yards nach Play Action und die Bears sind allgemein eine Wundertüte gegen PA. Entweder lassen sie 9,2 Yards im Schnitt zu oder sie fangen eine Interception - ligaweit haben sie mit acht die meisten nach PA.
Der 50-Burger aus Woche 2 dürfte noch eine Rolle spielen in den Köpfen der Bears, weshalb sie vieles daran setzen werden, es dieses Mal besser zu machen. Die Mittel dazu haben sie.
Tipp: Lions @ Bears 24:27
Los Angeles Chargers (11-5) @ Denver Broncos (13-3) (So., 22:25 Uhr live bei RTL)
Die Niederlage der Chargers gegen die Texans in der Vorwoche hat dieser Partie buchstäblich den Stecker gezogen. Dadurch ist die AFC West schon entschieden und die Chargers verzichten völlig zurecht auf ihren angeschlagenen Quarterback Justin Herbert. Darüber hinaus werden vermutlich ein paar weitere Starter kaum oder gar nicht spielen. Die Broncos können sich also nur selbst schlagen auf dem Weg zum Top-Seed der AFC.
Entsprechend spare ich mir an dieser Stelle den Blick auf etwaige Matchups, die vermutlich ohnehin nicht zustande kommen. So, wie die Broncos-Offense zuletzt auftrat, wird es vermutlich kein Kantersieg, aber wirklich eng dürfte es auch nicht werden mit Trey Lance auf der anderen Seite.
Tipp: Chargers @ Broncos 13:24
Kansas City Chiefs (6-10) @ Las Vegas Raiders (2-14) (So., 22:25 Uhr)
Die Chiefs haben mitgehalten gegen die Broncos an Weihnachten, was allerdings mehr über die Broncos als über KC sagt. Dennoch war das grundsolide, was Chris Oladokun und seine Offense gegen eine der besten Defense der NFL gezeigt haben. Nun geht es gegen die Raiders, die scheinbar komplett ausgecheckt haben. Sie verloren ihre vergangenen zehn Spiele und ihre einzige Waffe, Ashton Jeanty, dürfte gegen die sicheren Tackler der Chiefs gut aufgehoben sein.
Es wäre natürlich Peak-Raiders, wenn sie nun nochmal anziehen und zum Abschluss gegen den Erzrivalen gewinnen, um damit doch noch den Top-Pick und die Chance auf Fernando Mendoza verspielen. Doch dazu scheint diese Truppe zu dysfunktional zu sein.
Tipp: Chiefs @ Raiders 17:13
Arizona Cardinals (3-13) @ Los Angeles Rams (11-5) (So., 22:25 Uhr)
Für beide geht es um nichts, doch die Rams brauchen nach zwei Niederlagen in Serie vermutlich ein Erfolgserlebnis vor dem Playoff-Start, der schon irgendwo eigenverschuldet in der Ferne stattfinden wird. Schematisch haben die Rams im ersten Duell in Woche 14 gegen die Cardinals (17:45) sehr viel Erfolg mit 13-Personnel gehabt, was Arizona ansonsten eigentlich durch die Luft ganz gut verteidigt bekommt.
Doch die Cardinals-Defense hat in den vergangenen vier Wochen auch nur einmal weniger als 37 Punkte abgegeben, weshalb das wohl keine große Rolle mehr spielen wird. Wenn die Cardinals den Ball haben, dann werden die Rams in der Regel ihr Dime-Package aufs Feld schicken, womit Jacoby Brissett große Probleme hat. Er bringt es in diesem Jahr auf -9,9 Completion Percentage over Expected gegen Dime, was der drittniedrigste Wert der Liga ist.
Machen die Rams also ernst, gewinnen sie dieses Spiel. Wenn nicht, vermutlich aber auch.
Tipp: Cardinals @ Rams 17:27

Miami Dolphins (7-9) @ New England Patriots (13-3) (So., 22:25 Uhr)
Die Patriots werden voraussichtlich ihre Starter spielen lassen, dazu wahrscheinlich Left Tackle Will Campbell und Defensive Tackle Milton Williams nach wochenlangen Pausen zurück begrüßen, um ihnen Spielpraxis vor den Playoffs zu verschaffen. Es kann dann allerdings gut sein, dass man die Starter frühzeitig raus nimmt, sollte das Spiel in Denver schnell entschieden sein.
Das erschwert die Prognose für dieses Spiel. Dennoch hat New England Vorteile in nahezu allen Belangen. Und mit Williams zurück dürfte auch die Run Defense wieder stabiler sein als zuletzt. Das war zuletzt die große Stärke der Dolphins-Offense mit De'Von Achane an der Spitze. Offensiv wiederum ist das Passspiel der größte Vorteil New Englands gegen eine instabile Secondary sowie einen Pass Rush, der in den vergangenen Wochen nachgelassen hat.
Die Patriots sollten ihre Hausaufgaben machen, auch wenn dadurch keine Verbesserung ihren zweiten Platzes in der AFC mehr drin sein dürfte.
Tipp: Dolphins @ Patriots 14:27
Washington Commanders (4-12) @ Philadelphia Eagles (11-5) (So., 22:25 Uhr)
Den Eagles wird es herzlich egal sein, ob sie nun als Zweiter oder Dritter in die Playoffs der NFC gehen, weshalb wohl alle oder der Großteil ihrer Starter draußen sitzen werden. Und damit stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob die Commanders dann genug entgegenzusetzen haben.
Es sieht danach aus, dass Josh Johnson erneut starten wird, da Marcus Mariota Verletzungen an der Hand und am Oberschenkel mit sich herumträgt. Und das allein lässt sich mich stark zweifeln, dass sie selbst gegen die Backups der Eagles viel Land sehen werden, denn eine der Stärken Phillys ist ja die immer noch gute Kadertiefe.
Tipp: Commanders @ Eagles 13:17
Baltimore Ravens (8-8) @ Pittsburgh Steelers (9-7) (Mo., 2:20 Uhr)
Win or go home ist das Motto für das AFC-North-Finale, das 272. und letzte Spiel der Regular Season 2025. Die Steelers haben bereits das erste Duell mit Baltimore in Woche 14 gewonnen (27:22). Der Schlüssel aufseiten der Steelers dürfte es sein, die häufig genutzte Man Coverage der Ravens zu knacken, gegen die Aaron Rodgers immer noch sehr effektiv ist. Also vor allem dann, wenn er in Richtung von D.K. Metcalf wirft. Das Problem: Metcalf ist gesperrt, weil er einen Fan attackiert hat ...
Auf der anderen Seite wird zwar sehr wahrscheinlich Lamar Jackson zurückkehren, doch sollten die Ravens die Dinge simpel angehen und einfach - in Gottes Namen! - Derrick Henry den Ball geben. Das funktionierte wunderbar gegen die Packers (41:24), als der King alles in Grund und Boden lief für 216 Yards und in bester Al-Bundy-Manier mit vier Touchdowns. Die Run Defense der Steelers ist höchstens mittelprächtig und hat mit 14,1 Prozent die dritthöchste Missed-Tackle-Rate der Liga ...
Klare Sache also? Mitnichten. Ich traue es John Harbaugh und Todd Monken durchaus zu, gegen Ende wieder auf die geniale Idee zu kommen, Henry zu schonen und stattdessen irgendwelche Statisten an den Ball zu lassen oder riskante zu erzwingen, die in der Situation womöglich sinnlos erscheinen. So haben die beiden schon zielsicher mehrere Saisons (in den Playoffs) gegen die Wand gefahren. Warum also nicht auch dieses Mal?
Wenn sie aber doch über ihre Schatten springen und einfach Henry machen lassen, sollte das reichen gegen einen Gegner, der noch weniger in den Playoffs verloren hat als sie selbst.
Tipp: Ravens @ Steelers 20:18
| Woche | Bilanz | Alle Prognosen zum Nachlesen |
|---|---|---|
| Woche 1 | 12-4 | Predictions Woche 1 |
| Woche 2 | 13-3 | Predictions Woche 2 |
| Woche 3 | 12-4 | Predictions Woche 3 |
| Woche 4 | 9-6* | Predictions Woche 4 |
| Woche 5 | 5-9 | Predictions Woche 5 |
| Woche 6 | 7-8 | Predictions Woche 6 |
| Woche 7 | 12-3 | Predictions Woche 7 |
| Woche 8 | 9-4 | Predictions Woche 8 |
| Woche 9 | 8-6 | Predictions Woche 9 |
| Woche 10 | 10-4 | Predictions Woche 10 |
| Woche 11 | 11-4 | Predictions Woche 11 |
| Woche 12 | 10-4 | Predictions Woche 12 |
| Woche 13 | 10-6 | Predictions Woche 13 |
| Woche 14 | 8-6 | Predictions Woche 14 |
| Woche 15 | 7-9 | Predictions Woche 15 |
| Woche 16 | 11-5 | Predictions Woche 16 |
| Woche 17 | 8-8 | Predictions Woche 17 |
| Woche 18 | ||
| Gesamt | 162-93* | - |
| Gesamt 2024 | 195-90 | (inklusive Playoffs) |
*) Das Unentschieden aus Woche 4 fällt aus der Wertung.
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