Die Philadelphia Eagles mussten am Black Friday eine bittere Pleite gegen die Chicago Bears einstecken. Grund dafür war unter anderem ein einmal mehr uninspirierter Auftritt der Offensive um Jalen Hurts. Die Kritik an Offensive Coordinator Kevin Patullo ist groß. Die Rückendeckung von Nick Sirianni allerdings auch.
"Wir werden den Playcaller nicht austauschen", erklärte der Head Coach nach dem Spiel gegen die Bears. "Aber wir werden alles evaluieren. Es geht nie nur um eine Person. Man gewinnt als Team, man verliert als Team und man versucht, alles zu evaluieren, egal ob man gewinnt, verliert oder unentschieden spielt, um daraus besser zu werden", so der Übungsleiter weiter.
"Ich habe Vertrauen in die gesamte Gruppe. Ich weiß, dass sich immer wieder auf Kevin gestürzt wird. Wenn ich denken würde, dass es an einer Sache liegt, würde ich diese Änderungen vornehmen. Offensichtlich sind es viele verschiedene Dinge. Ich glaube nicht, dass es an Kevin liegt", hält Sirianni seinem Assistenten den Rücken frei.
NFL: Eagles-Fans fordern Entlassung
Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass die Eagles offensiv große Probleme haben und das, obwohl man unter anderem mit Jalen Hurts, Saquon Barkley, AJ Brown und einigen anderen Stars die teuerste Offensivreihe der Liga hat.
Dennoch gelangen in den letzten vier Spielen im Schnitt lediglich 15,5 Punkte, während man in den meisten Statistiken ohnehin seit Wochen im unteren Drittel der Liga zu finden ist.

Gegen die Bears machten die Eagles-Fans ihrem Ärger deshalb Luft. Zunächst waren nur Buh-Rufe zu hören, später nahm man deutlich Rufe wie "Feuert Kevin" wahr. Kevin Patullo übernahm vor der Saison den Posten des Offensive Coordinators von Kellen Moore, der als Head Coach zu den New Orleans Saints abwanderte.
Das Gute aus Eagles-Sicht: Trotz der vielen Probleme in der Offensive, schaffte man es bereits acht Siege einzufahren. Die NFL Playoffs sind damit so gut wie sicher, selbst der Division-Sieg ist ihnen laut des "ESPN Football Index" nur noch zu 9,5 Prozent zu nehmen. Demnach haben die Eagles noch etwas Zeit, ihre Probleme in den Griff zu bekommen.



































