Nach der schweren Knieverletzung von Malik Nabers flammt die Debatte um den Rasen im MetLife Stadium wieder auf. Viele Spieler würden offenbar in der Spielstätte der New York Giants und New York Jets am liebsten überhaupt nicht mehr auflaufen.
ESPN zitiert einen namentlich nicht genannten Trainer eines gegnerischen Teams mit den Worten, seine Spieler hätten "panische Angst" davor, in East Rutherford aufzulaufen.
Im MetLife Stadium gibt es seit 2023 einen Kunstrasen, das sogenannte FieldTurf Core System. Dieser Untergrund stand in der Vergangenheit schon häufiger in der Kritik. In den vergangenen beiden Jahren gaben jeweils über 90 Prozent aller NFL-Spieler in Umfragen an, lieber auf Rasen als auf Kunstrasen zu spielen.
Dabei gilt verschiedenen Untersuchungen zufolge ein Kunstrasenplatz als sicherer. Schwere Knieverletzungen treten demnach auf Rasen häufiger auf, speziell der Untergrund im MetLife Stadium habe sich als sicher erwiesen.
Am vergangenen Sonntag hat sich Receiver Malik Nabers von den New York Giants beim 21:18-Sieg gegen die Los Angeles Chargers einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus.
Beckham Jr. schimpft über "DeathLife"
Anschließende wendete sich Receiver Odell Beckham Jr., einst selbst bei den Giants aktiv, mit einem Appell an die NFL.
"Liebe NFL, ich sage das mit der größten Liebe und dem größten Respekt. Wir treffen alle Vorsichtsmaßnahmen der Welt in Bezug auf alles andere, wenn es um die Gesundheit und Sicherheit der Spieler geht. Bitte. Bitte. Bitte. Entfernt den Turf. Vielen Dank im Voraus", schrieb der 32-Jährige auf X und bezeichnete den Rasen im MetLife Stadium als "DeathLife".
Beckham ist diesbezüglich ein gebranntes Kind: Er erlitt in seiner Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse - beide Male auf Kunstrasen.














