Der Poker um die Dienste von Nico Schlotterbeck ist beendet, der Innenverteidiger verlängert seinen Vertrag beim BVB um vier Jahre. Der Deal hat aus Sicht von Borussia Dortmund allerdings auch einen großen Haken.
Sein Köpfchen ist bei Borussia Dortmund besonders gefragt. Abwehrchef Schlotterbeck bleibt ein schwarz gelber. Es war natürlich turbulente Wochen mit dem ganzen Drum und Dran, auch was ich da gesagt habe. Mir war natürlich klar, dass ich mit dem Verein verlängern, nicht mit einer einzelnen Person. Was Schlotterbeck damals gesagt hat. Gespräche gab's mit Sportdirektor Kehl, nicht dem BVB. Der Vertragspoker führt zu großem Frust bei den Fans, die sich auf Weiteres aber freuen dürfen über das Aufbauspiel a la Schlotterbeck. Doch der neue Vertrag kommt mit Tücken für den BVB. Denn er hat eben die Möglichkeit, schon im Sommer nach einer Weltmeisterschaft, wenn er eine starke Weltmeisterschaft spielt und da ja ein paar Klubs kommen, ein paar große Klubs, da hat er sich wohl dann ganz besondere da reinschreiben lassen in seinen Vertrag. Dann hat er die Möglichkeit, den BVB zu verlassen. Das wäre der Supergau, denn für einen adäquaten Ersatz fehlt Borussia Dortmund wohl auch im Sommer das Geld. Ich bin jetzt 26 Jahre alt. Ich bin eigentlich so in der Blüte meiner Karriere. Und natürlich habe ich das Ziel, einen Titel zu gewinnen. Und natürlich will ich auch die Titel mit dem BVB gewinnen. Ob Titel oder Transfer Schlotterbecks Zukunft beim BVB bleibt offen.