Wie der Vater so der Sohn - Tjark Ernst hat das Torhüter-Gen in der Familie. Nun kommt es für den Hertha-Schlussmann zu einer Rückkehr in seine alte Heimat.
Wie der Vater, so der Sohn. Tjark Ernst Mit gerade mal 22 Jahren ist er der Rückhalt von Hertha BSC. Sein Talent hat er quasi in die Wiege gelegt bekommen. Es war von Anfang an klar, dass ich ins Tor will. Bin schon als kleiner Steppke durch die Wohnung gekrabbelt, mit Torwarthandschuhen und mit einem Ball. Kein Wunder, Sein Papa ist Thomas Ernst. Ex Bundesliga Torhüter und heute stolzer Vater. Er ist in seinem jungen Alter schon schon viel mehr Profi als als ich früher. Also wie er arbeitet, wie er seine Ziele verfolgt, an Zusatzeinheiten über den Tellerrand hinausguckt, zum Basketballtraining gegangen ist, zu gucken, wie man Sprungkraft trainieren kann und verschiedene andere Dinge auch. Das beeindruckt mich sehr. Thomas Ernst hat unter anderem in der Bundesliga für den VfL Bochum gespielt, sein Sohn in der Jugend. Jetzt steht Tjark im Tor von Hertha BSC in der zweiten Liga und muss gegen seinen Exklub ran. Meine Eltern wohnen auch in Bochum. Ich bin fünf Minuten vom Stadion aufgewachsen. Deswegen ist es auf jeden Fall was Besonderes. Aber am Ende möchte ich auch die drei Punkte in Berlin behalten und alles andere ist dann Nebenschauplatz. Aber fokussiert, motiviert, Profi durch und durch. Auf dem Platz zählt für Tjark nur der Sieg, um irgendwann noch erfolgreicher zu werden als sein Vater.