Frank Baumann hat seine Arbeit als neuer Vorstand Sport beim FC Schalke 04 aufgenommen. Auf seiner Antritts-PK sprach er unter anderem über die Verpflichtung des neuen Cheftrainers Miron Muslic.
Der Name, als wir uns nach dem Anforderungsprofil an sich mit mit Namen beschäftigt haben. Eigentlich aus drei Ecken mit auf den Tisch gebracht wurde. Ich kannte ihn ja. Ich weiß jetzt nicht genau. Drei, dreieinhalb Jahre ist es her, als wir einen Spieler von Cercle Brügge gescoutet haben, dann auch verpflichtet haben, wo er sehr, sehr viele Spiele letztendlich dann auch von Seattle gesprochen haben, wo wir auch mit dem Spieler Oliver de Maaan war es letztendlich dann auch viel über den Trainer gesprochen haben, über den Spielstil, über gewisse Themen, die die dann auch mitgebracht hat. Und da war es für mich sehr, sehr auffällig, dass wir damals schon eine ganz, ganz klare Handschrift hatte. Bei Cercle glaube ich wirklich auch europaweit was, was Intensität, was letztendlich Pressing, Vorchecking diese Themen betrifft, wirklich auch ganz, ganz vorne dabei war. Welche Trainer spiegeln das dann wieder auf auf Daten? Wo sind diese Parallelen mit der Schalke DNA am größten? Und auch da ist der Name Miron im Schalker Umfeld auch schon mal gefallen und wir haben uns dann ja weiter erkundigt. Mit vielen ehemaligen Spielern gesprochen, mit mit Verantwortlichen gesprochen und dort ein gutes Bild bekommen haben. Sehr, sehr viele Spiele auch noch mal von Miron analysiert. Nicht nur uns, sondern auch in Plymouth, wo es eine ganz andere Situation war, wo eine Mannschaft auch wirklich, ja eigentlich schon abgestiegen war im Winter, die tot war. Letztendlich auch übernehmen musste in einer ganz, ganz schwierigen Liga. Auch das vielleicht noch ein Punkt. Auch das ist zweite Liga und die Championship in England ist mit Sicherheit noch herausfordernder. Aus verschiedenen Gründen als die zweite deutsche Bundesliga. Und da hat er sehr, sehr schnell auch der Mannschaft wieder neues Leben einhauchen können. Also da gab es viele Anknüpfungspunkte und das wurde dann in den Gesprächen, die wir dann mit Miron jetzt sehr intensiv in verschiedenen Konstellationen geführt haben, noch mal bestätigt. So dass er einfach sehr, sehr schnell ja bei den zwei, drei Favoriten dabei war und jetzt mit voller Überzeugung uns dann auch für ihn entschieden haben. Zum Kader. Ja, es wird gewisse Veränderungen geben. Es sind ja gewisse Entscheidungen schon getroffen worden. Es ist ja auch bekannt, dass wir durchaus auch noch Transfererlöse erzielen wollen und vielleicht auch ein Stück weit müssen. Auch das kenne ich aus meiner vorherigen Station in Bremen. Das ist mir auch bewusst. Ich glaube trotzdem, dass im Kader noch Qualität vorhanden sein wird und dass wir natürlich dann über Neuzugänge den Kader letztendlich auch ein neues Gesicht geben wollen, dass wir aber natürlich auch durch die Handschrift, durch das klare Einfordern von Miron, unserem Trainerteam dort ja eine Mannschaft erleben werden, die zumindest. Einen besseren Fußball spielen wird. Dass wir natürlich auch einen erfolgreichen Fußball spielen wollen. Ja, es wird Veränderungen geben. Ich glaube, dass wir auch Spieler haben, die jetzt in den letzten Jahren nicht am Limit gespielt haben, dass sie auch schon gezeigt haben, dass sie besser spielen können. Deswegen gilt es natürlich auch darum, mit den bestehenden Spielern, mit den bestehenden Kadern letztendlich auch diese Prozent auch wieder rauszukitzeln.