Wir verabschieden uns vom Skispringen in Wisla. Weiter geht es am morgigen Sonntag mit dem zweiten Wettkampf der Männer. Wir sind dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Samstagabend!
16:30
Nichts zu holen für die Schweiz
Das Schweizer Team erlebte heute in Wisla eine regelrechte Bruchlandung. Selbst Teamleader Gregor Deschwanden verpasste den Einzug in den zweiten Durchgang. Damit war keiner der vier Schweizer Athleten in den Punkten.
16:28
Auch Embacher in den Top Ten
Im ÖSV-Team überzeugte hinter Daniel Tschofenig vor allem Stephan Embacher, der den achten Platz belegte. Jan Hörl wurde am Ende 16. Jonas Schuster nutzte seine Chance als Ersatz für Kraft und sicherte sich Platz 22. Manuel Fettner rangierte auf dem 24. Rang. Maximilian Ortner schied aus.
16:26
Paschke macht sieben Plätze gut
Neben Raimund und Hoffmann war im deutschen Team einmal mehr nicht viel drin. Pius Paschke macht im Finale zwar sieben Plätze gut, landete aber nur auf dem 17. Rang. Andreas Wellinger schied im ersten Durchgang aus, Karl Geiger schaffte nicht einmal die Qualifikation.
16:24
Domen Prevc siegt vor Philipp Raimund!
6,8 Punkte Vorsprung sorgen am Ende für den Sieg von Domen Prevc, der sich im Auslauf zufrieden mit Teamkollege Anze Lanisek abklatscht. Zweiter wird Philipp Raimund aus dem DSV-Team. Ryoyu Kobayashi komplettiert das Podest als Vierter knapp vor Felix Hoffmann und Daniel Tschofenig.
Raimund oder Prevc? Wer sichert sich den Sieg beim ersten Springen in Wisla? Domen Prevc kommt flach raus, doch scheint genug Tempo zu haben und geht trotzdem noch bis auf 130 Meter. Der Telemark ist sauber und damit geht der Sieg nach Slowenien.
Diese Bedingungen sind eigentlich wie gemacht für einen Rückenwindspringer wie Philipp Raimund. Kann er das jetzt beweisen? Und wie! Raimund knallt 130,5 Meter in den Schnee und geht mit großem Vorsprung an die Spitze. Damit wird jetzt auch Domen Prevc gefordert sein.
Wie kommt Daniel Tschofenig mit dem starken Rückenwind zurecht? Der Sprung geht auf 121,5 Meter und die Noten sind nur im 17er-Bereich. Reicht das für das Podest? Nein! In dem engen Klassement geht es direkt auf Platz vier nach hinten.
Ryoyu Kobayashi stellt exakt die gleiche Weite hin wie vor ihm Lanisek. Allerdings war der Japaner noch einmal bei schlechten Windbedingungen unterwegs, weshalb sein Sprung in der Summe mehr wert ist als der von Lanisek. Kobayashi geht in Führung und klatscht sich mit Teamkollege Nakamura ab.
Die Bedingungen sind derzeit nicht einfach. Das zeigt sich nun auch bei Anze Lanisek! Mit 123 Metern kann er sich nur hauchdünn über die Windkompensationspunkte und relativ gute Noten vor Hoffmann schieben.
Vladimir Zografski hat in dieser Saison noch keine zwei stabile Sprünge hinbringen können. Ändert sich das heute? Mit 122 Metern lässt er zwar nicht komplett aus, doch es wird wohl keinen Platz unter den Top Ten geben für den Bulgaren, der gemeinsam mit der deutschen Mannschaft trainiert.
Kann der letzte Norweger für einen positiven Abschluss sorgen oder stürzt auch Kristoffer Eriksen Sundal ab? Der 24-Jährige kommt besser raus, zeigt einen guten Versuch auf 127 Meter und bekommt gute Noten im 18er-Bereich. Doch für Hoffmann wird es knapp nicht reichen, da Sundal bessere Windverhältnisse vorgefunden hatte. 1,2 Punkte fehlen zur Übernahme der Führung.
Für die Norweger gibt es indes die nächste dicke Klatsche! Marius Lindvik hadert mit dem Rückenwind, kann keinen sauberen Sprung hinstellen und nach nur 119,5 Metern und schlechten Noten wirft es auch ihn richtig zurück.
Was kann Felix Hoffmann in seinem zweiten Sprung runterbringen? Den großen Angriff nach vorne wird es wohl nicht geben, für den DSV-Springer, seine 126,5 Meter reichen aber sicher für einen Platz unter den Top Ten und er geht an Embacher vorbei.
Die Spannungskurve steigt an und Timi Zajc eröffnet die Gruppe der letzten zehn Athleten. 128,5 Meter müsste er zeigen, damit es an Embacher vorbeigeht, bringen kann der 25-Jährige die aber nicht. Mit 124,5 Metern fehlen 5,3 Punkte in Richtung Embacher.
Es bleibt eines der großen Probleme von Halvor Egner Granerud. Der Norweger hadert wieder mal mit seinem Absprung und tritt da völlig ins Leere. Ohne Druck gewinnt er dann keinerlei Höhe und muss bereits bei 120 Metern seine Landung hinstellen. Es geht knallhart zehn Plätze zurück.
Stephan Embacher hat richtig viel Rückenwind und so ist sein Sprung dann mehr wert, als es zunächst scheint. Mit 126 Metern geht es mit 4,3 Punkten Vorsprung an die erste Position.
16:07
Niko Kytosaho (FIN)
Auch das kann sich sehen lassen! Niko Kytosaho bringt 125,5 Meter zusammen, verliert aber noch vier Plätze.
Wie weit geht es für Naoki Nakamura? 127,5 Meter werden es. Nur die Landung ist noch etwas unruhig, da muss er kurz aufpassen. Aber es ist die Führung.
Das war einer der besseren Sprünge, die Jan Hörl in letzter Zeit hatte. Zwar war das optisch nicht besonders schön, 129,5 Meter können sich aber sehen lassen.
Wie geht es jetzt für Jonas Schuster? Das werden 123,5 Meter. Auch, wenn auch seine Luftfahrt da etwas unruhig war. Für die Führung reicht es aber trotzdem.
Weiter gehts! Unaufgeregt wiederholt der Kasache seinen Sprung von vorhin und landet bei 122,5 Metern.
15:40
Gleich geht es weiter
Zehn Minuten sind es jetzt noch, bis der zweite Durchgang startet. Um 15:50 Uhr soll es weiter gehen. Bis gleich!
15:40
Alle Schweizer raus
Für die Schweizer ist der Wettkampf leider geschlossen vorbei. Alle vier Männer haben es nicht in den zweiten Durchgang geschafft. Das beste Ergebnis erzielte Felix Trunz mit 118 Metern und dem 43. Platz.
15:38
Tschofenig mit Blick nach vorn
Das beste österreichische Zwischenergebnis liefert heute Daniel Tschofenig mit dem dritten Platz. Aber auch Stefan Embacher kann mit seinem zwölften Rang noch wirklich zufrieden sein. Manuel Fettner (18.), Jan Hörl (19.) und Jonas Schuster (26.) werden sich jetzt ebenfalls für den zweiten Durchgang vorbereiten. Nur Maximilian Ortner ist leider ausgeschieden.
15:36
Raimund mit besten Chancen
Philipp Raimund hat mit seinem guten Sprung und dem zweiten Platz gleich alle Chancen, sich einen Podestplatz zu sichern. Prevc zu schlagen dürfte schwierig werden, denn er liegt 4,3 Punkte hinter ihm. Und auch Felix Hoffmann kam gut klar und geht die kurze Pause auf Platz neun an. Deutlich früher ist Pius Paschke dran, denn er wurde im ersten Durchgang nur 24. Andreas Wellinger ist dabei ganz raus, seine 118 Meter haben nicht für die zweite Runde gereicht.
15:33
Das war der erste Durchgang
Das war also schon der erste Durchgang. Der geht mit großem Abstand an Domen Prevc, der mit 136 Metern ein Ausrufezeichen gesetzt hat und sich eigentlich nur noch selbst schlagen kann. Philipp Raimund liegt auf einem sehr guten zweiten Platz, Daniel Tschofenig geht als Drittbester in den zweiten Durchgang.
Gleich der nächste Österreicher. Daniel Tschofenig kommt aber viel besser zurecht, springt richtig schön und sammelt sich so 129,5 Meter ein! Aber der Wind war besser als bei Raimund, weshalb er auf dem zweiten Platz bleibt.
Philipp Raimund scheint die Schanze zu mögen, denn der Sprung geht auf 129 Meter! Die Position über dem Ski ist ganz ruhig, die Landung sitzt und damit geht es an die Spitze. Die Fäuste gehen da ganz zu Recht nach oben.
Felix Hoffmann kommt auch gut raus, wirkt ziemlich entschlossen und setzt die Ski bei 125,5 Metern in den Schnee. Weil die Landung nicht ganz perfekt war, reicht es für ihn für den vierten Platz.
Foubert wackelt in der Luft, er muss seine Ski erst wieder unter Kontrolle bringen. Aber das stört ihn wohl nicht allzu sehr, denn 124 Meter sind sehr ordentlich.
Ab geht es für Marius Lindvik, der nach 125,5 Metern landet, dann aber kleinere Probleme beim Ausfahren hat. Und so reicht es nicht ganz für die Führung, die immernoch Sundal inne hat.
Es ist weider laut, denn Kacper Tomasiak ist an der Reihe. Und der macht das richtig gut, leistet sich keine Schnitzer und darf sich über 122 Meter freuen.
Pius Paschke sprang in der Qualifikation sehr gut. Und jetzt? Jetzt macht er das auch ganz ordentlich. Perfekt war der Sprung nicht, vor allem der rechte Ski geht ihm nach dem Tisch etwas weg. Mit 124,5 Metern ist er aber sicher im zweiten Durchgang.
Kommt Andreas Wellinger besser klar als in der Quali? Nein. Der Absprung passt nicht und mit 118 Metern muss er jetzt um den zweiten Durchgang zittern.
Dawid Kubacki sorgt jetzt für etwas aufatmen bei den polnischen Zuschauern. Zwar war der Sprung nicht so richtig schön, 123 Meter sorgen aber erstmal für eine gute Platzierung.
Ein schiefgelegter Kopf im Auslauf zeigt uns, dass Alex Insam vor allem mit seinem Absprung nicht zufrieden sein wird. Da geht es nur auf den zehnten Platz.
Da hat uns Tomofumi Naito wieder einen guten Sprung gezeigt. Auf den letzten Metern scheint ihm ein bisschen die Entschlossenheit zu fehlen, weshalb bei 123 Metern Schluss ist.
Kevin Bickner hat seinen Körper nah an den Ski und bringt den Sprung so auch weit nach unten. 124,5 Meter bringen den Amerikaner ganz berechtigt an die Spitze!
Der nächste Pole ist unterwegs und wird vom Publikum gefeiert. Mit 122 Metern ist die Weite zwar in Ordnung, aber auch er wackelt nach der Landung ordentlich.
Tate Frantz führt seine Ski ziemlich weit offen. Das bringt ihn zumindest mal auf 121 Meter und den sechsten Platz. Das kann er natürlich auch ein bisschen besser.
Und schon geht es weiter mit Jonas Schuster. Und der macht ebenso wie in der Quali einen guten Sprung bis auf 125 Meter. In der Ausfahrt muss er aber arg arbeiten, damit er nicht stürzt. Da gehen ordentlich Punkte flöten.
Sandro Hauswirth sitzt auf dem Balken. Der Schweizer liegt zwar ruhig in der Luft, bringt aber nicht alles perfekt zusammen und muss sich mit 118 Metern am Ende des Feldes einsortieren.
Maciej Kot eröffnet jetzt also den ersten Durchgang und wird direkt vom polnischen Publikum nach unten geschrien. 120,5 Meter bietet er den Fans dann an.
14:41
Die Favoriten
Wenn wir auf die Favoriten schauen, müssen wir natürlich auf die beiden Slowenen Anze Lanisek und Domen Prevc schauen, die beide in richtig guter Form sind. Und auch Ryoyu Kobayashi ist immer für einen Platz ganz vorne gut. Ansonsten gibt es noch einige Springer, die das Zeug dazu haben weit vor zu springen. Es wird also ganz darauf ankommen, wer die Schanze am besten im Griff hat.
14:33
Das sind die Starter aus der Schweiz
Und wie haben sich die Schweizer geschlagen? Vier der fünf Sportler dürfen heute ran. Nicht in den ersten Durchgang geschafft hat es allerdings Kilian Peier, der mit 112 Metern einige Meter zu kurz gesprungen ist. Das Quartett aus Felix Trunz, Gregor Deschwanden, Simon Ammann und Sandro Hauswirth allerdings platzierte sich im unteren Drittel der besten 50 und ist damit gleich dabei.
14:26
Alle Österreicher im Wettkampf
Die Österreicher dagegen haben nichts anbrennen lassen. Sechs Springer sind in der Qualifikation angetreten und sechs haben es auch in den Wettkampf geschafft. Und das auch deutlich. Maximilian Ortner war der schwächste ÖSV-Athlet, landete aber auf dem 27. Platz. Neben Daniel Tschofenig (zweiter in der Quali), sorgte vor allem der junge Jonas Schuster für Aufsehen. Er sprang mit einem weiten Satz auf den fünften Platz. Außerdem werden Stephan Embacher, Jan Hörl und Manuel Fettner die 134-Meter-Schanze herunter springen.
14:23
Vier deutsche Springer dabei
Die Qualifikation ist gestern schon über die Bühne gegangen und hat zumindest bei einem DSV-Springer für Enttäuschung gesorgt. Karl Geiger springt seiner Form noch immer hinterher und konnte sich auch in der Quali nicht befreien. Mit einem 56. Platz ist er heute nicht mit im ersten Durchgang. Und auch bei Andreas Wellinger ging es nicht viel besser. Mit Rang 43 ist er aber im Wettkampf dabei. Deutlich erfreulicher sind die Ergebnisse von Pius Paschke, Philipp Raimund und Felix Hoffmann. Die drei platzierten sich auf sieben, neun und elf und dürften so mit einem guten Gefühl in den ersten Sprung gehen. Besonders weit ging es dabei für Raimund. Mit 132,5 Metern stellte er die zweithöchste Weite der Quali. Nur ein halber Meter weniger als Ryoyu Kobayashi.
14:17
Herzlich willkommen
Herzlich willkommen und einen schönen guten Nachmittag. Nachdem die Frauen das Weltcup-Wochenende in Wisla schon eröffnet haben, dürfen heute die Männer mit ihrem ersten Wettkampf ran. Um 14:45 Uhr soll es mit dem ersten Durchgang auf der Adam-Malysz-Schanze losgehen.