Wir verabschieden uns von der achten Etappe der Spanienrundfahrt. Weiter geht es morgen mit der schwierigen neunten Etappe über 187,4 Kilometer von Villajoyosa nach Sierra de Aitana und fast 5000 Höhenmetern. Wir sind dann wieder live dabei. Bis dann!
18:01
Mas übernimmt Gesamtführung
Durch das Aus von Tadej Pogačar übernimmt Enric Mas das Rote Trikot und damit die Führung in der Gesamtwertung. Der Spanier liegt nun 1:11 Minuten vor Félix Gall und 1:33 Minuten vor Primoz Roglic. Sepp Kuss folgt mit 2:15 Minuten Rückstand auf Rang vier. In der Punktewertung bleibt Wout van Aert klar vorne. Der Belgier kommt auf 124 Punkte und führt deutlich vor seinem Teamkollegen Matthew Brennan mit 67 Zählern. Mads Pedersen folgt mit 58 Punkten auf Rang drei. In der Bergwertung behauptet Andreas Leknessund mit 19 Punkten die Führung. Dahinter liegt van Aert mit 16 Zählern auf Platz zwei, während der neue Gesamtführende Enric Mas mit 14 Punkten Rang drei belegt.
17:56
Schwerer Tag für die Vuelta
Es war heute ein bitterer Tag für die Vuelta: Zahlreiche schwere Stürze überschatteten die 8. Etappe. Bereits in der neutralisierten Phase hatte es so heftig gekracht, dass mehrere Fahrer das Rennen anschließend aufgeben mussten. Für den großen Schock des Tages sorgte Tadej Pogačar. Rund 33 Kilometer vor dem Ziel kam der Träger des Roten Trikots im Peloton zu Fall und überschlug sich über den Lenker. Der slowenische Weltmeister hatte bis dahin souverän geführt und galt als großer Favorit auf den Gesamtsieg. Nach dem Sturz musste er schwer gezeichnet im Krankenwagen abtransportiert werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus, vor allem Schulter und Arm bereiteten ihm jedoch große Probleme. Für Pogačar ist die Vuelta damit beendet. Es ist seine erste Aufgabe bei einer Grand Tour und zugleich seine erste Rennaufgabe seit Lüttich–Bastogne–Lüttich 2023. Auch danach kehrte keine Ruhe ein und auch die Massenankunft wurde noch von einem weiteren schweren Sturz überschattet. Da bleibt nur zu hoffen, dass zumindest die anderen Sturzopfer des heutigen Tages morgen wieder am Start stehen können.
171km
17:50
Coquard holt den Etappensieg!
Bryan Coquard springt auf dem letzten Zentimeter nach vorn, setzt sich im Sprint und gewinnt die Etappe! Mads Pedersen muss sich mit Rang zwei begnügen, Jordi Meeus komplettiert als Dritter das Podium. Visma geht am Ende leer aus. Brennan wird Zehnter.
171km
17:48
Die finalen Meter
Mads Pedersen eröffnet den Sprint, während Christophe Laporte und Wout van Aert für Visma | Lease a Bike noch einmal das Tempo hochhalten. Dahinter kracht es leider erneut. Auf der Zielgeraden liegen zahlreiche Fahrer und Räder verteilt, entsprechend wird es auch hier einige Blessuren zu versorgen geben.
170km
17:46
Es geht in die finale Phase
Azparren ist eingeholt und nun geht es in die entscheidende Phase des Rennens. Wer bereitet den Sprint in Richtung Etappensieg am besten vor?
168km
17:43
Azparren gibt nicht auf
Azparren lässt sich so leicht vom Peloton nicht einholen. Auch drei Kilometer vor dem Ziel nimmt er sein Herz in die Hand und fährt am Anschlag. Noch ist die Lücke nicht geschlossen. Die Hektik ist im Feld deutlich zu spüren.
166km
17:40
Noch fünf Kilometer
Es geht in die finalen fünf Kilometer. Azparren fährt noch wenige Meter vor dem Peloton, dürfte also bald geschnappt werden. Nun bleibt es aber vor allem auch zu hoffen, dass zumindest die heiße Phase ohne Stürze auskommt.
161km
17:38
Noch zehn Kilometer
Azparren hält sich weiterhin knapp an der Spitze und liegt noch rund 14 Sekunden vor dem Peloton. Dahinter gibt es allerdings den nächsten Zwischenfall: Im Hauptfeld ist es erneut zu einem Sturz gekommen. Heftig hat es dieses Mal wohl vor allem Roland Thalmann erwischt. Der Tudor-Fahrer steigt mit blutender Schulter wieder auf das Bike.
158km
17:34
Lag da etwas auf der Straße?
Die Wiederholungen des Sturzes lassen vermuten, dass möglicherweise ein Gegenstand auf der Straße die Ursache war. Denkbar ist etwa ein größerer Stein auf dem Asphalt, den Tadej Pogačar getroffen haben könnte. Der plötzliche Schlenker des Mannes im Roten Trikot wirkte jedenfalls ungewöhnlich und scheint einen konkreten Auslöser gehabt zu haben.
157km
17:29
Azparren kommt nicht weg
Xabier Mikel Azparren ist weiterhin der Führende, doch wegfahren kann er weiterhin nicht. Es bleibt bei nur 18 Sekunden Vorsprung.
150km
17:26
Azparren weiter auf der Flucht
Ganz vorne ist Azparren weiterhin auf der Flucht, hat aber noch keinen großen Vorsprung, um sich überhaupt Hoffnungen auf einen Ausreißersieg machen zu können. 18 Sekunden liegt er vor dem Peloton.
148km
17:24
UAE fährt hinterher
Die UAE-Mannschaft ist weiterhin sichtlich unter Schock. Man hat gerade den Anstieg geschafft und fährt sechs Minuten hinter dem Feld. Für sie geht es nur darum, locker die Etappe zu beenden.
146km
17:21
Azparren schlägt an
Xabier Mikel Azparren sucht kurz nach der Abnahme der Bergwertung seine Chance und fährt eine Lücke zwischen sich und dem Feld. Das Peloton bleibt wachsam, gerät aber nicht in Hektik. Man sieht ihn heute nicht als große Gefahr.
144km
17:18
Van Aert holt Bergwertung
Auch die Bergwertung am Puerto de Barx gerät angesichts der Ereignisse zur Nebensache. Das Feld fährt weitgehend geschlossen über die Kuppe. Wout van Aert sichert sich dabei die Bergwertung und nimmt die Punkte mit.
142km
17:14
UAE-Team hängt hinter dem Peloton
Das UAE-Team war nach dem schweren Sturz natürlich lange bei seinem Kapitän und fährt nun dem Peloton hinterher, welches sich 29 Kilometer vor dem Ziel befindet. Der Schock sitzt aber auch ihnen sichtlich in den Knochen. Heute haben wir einfach zu viele schwere Stürze gesehen!
141km
17:10
Pogačar muss aussteigen
Bitterer Moment für Tadej Pogačar: Der Slowene versucht zwar noch einmal aufzustehen, muss dann aber erkennen, dass die Schmerzen zu groß sind. Mit Unterstützung begibt er sich in den inzwischen eingetroffenen Krankenwagen. Zu sehen sind eine tiefe Schnittwunde an der linken Schulter sowie heftige Abschürfungen. Auch eine Verletzung am Schlüsselbein scheint nicht ausgeschlossen. Damit ist seine Vuelta, in die er mit großen Ambitionen und in der Favoritenrolle gestartet war, beendet.
139km
17:09
Das sieht nicht gut aus!
Das sieht überhaupt nicht gut aus für den großen Favoriten dieser Rundfahrt! Der Träger des Roten Trikots gerät auf der linken Seite ins Schlingern und kollidiert anschließend mit zwei Fahrern von Visma | Lease a Bike. Pogacar bleibt zunächst am Boden liegen, steht kurz auf, muss sich dann aber wieder hinsetzen. Das Peloton nimmt das Tempo voll raus, wartet ab. Aber momentan spricht alles dafür, dass die Rundfahrt vorbei ist.
139km
17:07
Schwerer Sturz von Pogačar!
Heute ist einfach kein guter Tag für die Vuelta. Es gibt den nächsten Sturz. Mittendrin Pogačar!
137km
17:05
Viele wollen mitgehen
Vor dem Sprint gehen viele Teams nach vorne, schließlich zieht aber Wout van Aert deutlich nach vorne und holt sich die 20 Punkte. Pogačar hatte sich mit seiner Mannschaft kurz zuvor zurückgezogen.
136km
17:03
UAE fährt Tempo
Möchte UAE die Visma-Mannschaft beim Zwischensprint ärgern? Zwei der Fahrer aus dem Team gehen nach vorne, ziehen das Tempo an und auch der Kapitän und Gesamtführende der Vuelta ist dabei.
134km
17:02
Craps steigt wieder auf
Lars Craps war der Fahrer der Lotto–Intermarché-Mannschaft. Er steigt mit Schmerzen wieder auf seine Maschine.
133km
17:00
Der nächste Sturz!
Während der Ausreißer vorne eingeholt wird, gibt es den nächsten bitteren Sturz bei dieser Etappe! Drei Fahrer waren da beteiligt. Unter anderem Ethan Hayther und ein Fahrer der Lotto–Intermarché-Mannschaft.
132km
16:58
Fernandez im Blick
Das Peloton hat Fernandez inzwischen im Blick und der Abstand schrumpft auf nur noch wenige Meter. Es wird nicht mehr lange dauern, dann schluckt das Feld den Spanier.
130km
16:53
Visma formiert sich
Visma macht jetzt deutlich, was man heute vorhat. Das Team formiert sich mit mehreren Fahrern an der Spitze des Pelotons und erhöht den Druck auf Sinuhé Fernández. Nur noch 34 Sekunden trennen das Hauptfeld vom Ausreißer.
127km
16:49
Noch zehn Kilometer bis zum Sprint
Es sind noch knapp zehn Kilometer bis zum Sprint. Fernandez ist vorne weiterhin alleine unterwegs, aber gefühlt inzwischen stehend K.o. Wenn das Peloton möchte, wird man ihn blitzschnell einholen.
124km
16:43
Unter eine Minute
Der Rückstand des Pelotons schrumpft weiterhin und beträgt zum ersten Mal unter eine Minute.
121km
16:41
Die letzten 50 Kilometer
Die Etappe geht in die letzten 50 Kilometer. Fernandez hat ganz vorne weiterhin etwas mehr als eine Minute Vorsprung, doch die letzten 120 Kilometer im Soloritt sind ihm inzwischen sichtlich anzusehen.
119km
16:34
Will Visma vor dem Sprint noch zuschlagen?
Der Vorsprung von Sinuhé Fernandez ist inzwischen auf rund 1:10 Minuten geschmolzen. Die Frage ist nun vor allem, wie groß das Interesse von Visma ist, den Solisten noch vor dem Zwischensprint einzuholen. Für Wout van Aert könnte das durchaus interessant sein: Statt um 17 Punkte würde er dann um die vollen 20 Zähler sprinten und könnte im Kampf um die Punktewertung der Vuelta weiter Boden gutmachen.
116km
16:28
Abstand schrumpft weiter
Die Küste rückt für die Fahrer immer näher. Das Ziel in Xeraco liegt direkt am Mittelmeer, die lange Zielgerade verläuft dort nahezu parallel zum Meer. Die Lücke zwischen Fernandez und dem Peloton ist auf 1:15 Minuten geschrumpft.
111km
16:21
Ausreißer an der kurzen Leine
Im Peloton wird der Abstand nun nicht mehr in großen Schritten zugefahren. Alles sieht danach aus, als würde man Fernandez nun an der kurzen Leine halten, um mit die Lücke mit einem gezielten Antritt zufahren zu können. 1:45 Minuten liegt das Hauptfeld zurück.
107km
16:15
Die Highlights rücken näher
Die Highlights rücken langsam näher. In gut 30 Kilometern wartet der Zwischensprint. Unmittelbar danach wartet dann die einzige Bergwertung des Tages, ehe es in Richtung Ziel geht.
103km
16:12
Vorsprung unter zwei Minuten
Der Vorsprung von Fernandez ist weiter geschrumpft und inzwischen liegt der Spanier weniger als zwei Minuten vor dem Peloton.
100km
16:04
Der Schnitt der letzten 20 Minuten
Sinuhé Fernandez dürfte an der Spitze vor allem seinen eigenen Rhythmus fahren. Der Burgos-Burpellet-BH-Profi ist mit einem Schnitt von rund 41 km/h unterwegs. Das Peloton war in den vergangenen 20 Minuten mit etwa 43 km/h etwas schneller und holt damit langsam weiter auf.
96km
15:57
Auf wen setzt Visma heute?
Spannend ist, welchen Plan Visma | Lease a Bike heute verfolgt. Soll Matthew Brennan zu seinem zweiten Etappensieg gebracht werden, oder setzt das Team auf Wout van Aert, der zunächst beim Zwischensprint punkten und später am Anstieg selbst in die Offensive gehen könnte? Man hat auf jeden Fall genug Optionen, was natürlich auch die anderen Teams wissen und daher weiterhin nichts an der Spitze des Pelotons tun.
91km
15:55
Abstand unter drei Minuten
Steven Kruijswijk führt das Peloton weiterhin ganz alleine an und hat den Rückstand auf Sinuhé Fernandez inzwischen auf rund 2:50 Minuten verkürzt. Noch bleibt das Terrain flach, ehe mit dem Puerto de Barx der nächste interessante Abschnitt wartet. Andreas Leknessund hängt derweil etwas hinter dem Peloton, arbeitet sich aber wieder heran und dürfte den Anschluss in Kürze geschafft haben.
85km
15:42
Keine Hilfe für Kruijswijk
Steven Kruijswijk führt das Peloton weiterhin praktisch im Alleingang an. Unterstützung von anderen Mannschaften bekommt der Visma-Profi derzeit nicht. Auch die übrigen Sprinterteams, die heute durchaus Ambitionen auf den Etappensieg haben dürften, halten sich noch zurück. Für UAE rund um den Träger des Roten Trikots gibt es ohnehin wenig Grund, sich an der Nachführarbeit zu beteiligen. Das Team dürfte vielmehr versuchen, Kräfte für die deutlich anspruchsvollere Etappe am morgigen Tag zu sparen.
80km
15:37
Pogačar am Teamauto
Noch sind wir in einer Phase, in der sich auch die Stars erlauben können, sich im Peloton zurückfallen zu lassen. Tadej Pogačar, der Leader der Vuelta, war am Teamauto und hat neue Trinkflaschen geholt.
77km
15:28
Kruijswijk zieht weiterhin das Peloton
Steven Kruijswijk steht weiterhin voll im Dienst seiner Mannschaft und bestimmt für Visma | Lease a Bike das Tempo im Peloton. Der Niederländer hält die Nachführarbeit konstant hoch und sorgt dafür, dass der Rückstand immer weiter schrumpft.
71km
15:20
Noch 100 Kilometer
Es sind inzwischen noch 100 Kilometer bis zum Ziel. Sinuhé Fernandez büßt trotz der insgesamt eher entspannten Stimmung im Peloton weiter ein. Sein Vorsprung fällt unter vier Minuten.
65km
15:12
Vorsprung fällt unter fünf Minuten
Visma macht im Peloton weiterhin Dampf und sorgt dafür, dass der Abstand nun stetig schrumpft. Wir sind nun bei einem Rückstand unter fünf Minuten angekommen.
59km
15:06
Stabile Situation
Die Rennsituation bleibt stabil und der Ausreißer wird vom Peloton kontrolliert. 5:05 Minuten liegen nun zwischen Fernandez und dem Hauptfeld. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern, da die großen Highlights im letzten Abschnitt der Etappe warten.
57km
15:05
Roglič wohl auch gestürzt
Primoz Roglič war tatsächlich in den Sturz verwickelt, wie ein kleiner Riss in seinem Trikot zeigt. Der Slowene scheint sich dabei aber nicht ernsthaft verletzt zu haben und fährt weiterhin kontrolliert. Aktuell arbeitet er sich ruhig wieder zurück in Richtung Peloton. Wie genau es zu dem Sturz vor einigen Kilometern kam, ist weiterhin unklar. Bilder gab es davon keine.
55km
15:02
Gaffuri muss aufgeben
Leider bleibt die Vuelta von Stürzen und Aufgaben durchzogen. Mattia Gaffuri vom Team Picnic PostNL muss die Vuelta aufgeben. Der Italiener war vor wenigen Minuten in einen Sturz involviert gewesen und kann das Rennen nun nicht fortsetzen. Es ist die dritte Aufgabe während der heutigen Etappe.
53km
14:59
Kruijswijk führt Peloton an
Steven Kruijswijk übernimmt für Visma | Lease a Bike die Arbeit an der Spitze des Pelotons. Hier hat es wohl vor den ersten Livebildern der TV-Stationen einen weiteren Sturz gegeben, wodurch einige Fahrer hinterherfahren. Zwischen den Begleitfahrzeugen arbeitet sich unter anderem Primož Roglič zurück ins Peloton. Ob er selbst in den Sturz verwickelt war, ist noch unklar, größere Folgen sind bei ihm jedenfalls nicht zu erkennen. Ebenfalls auf dem Weg zurück ist Juan Guillermo Martinez, dessen linkes Bein allerdings deutlich bandagiert ist. Er dürfte also auf jeden Fall am Boden gelegen haben.
44km
14:52
Peloton zieht sich lang
Im Peloton kommt es zu einem Bruch, nachdem das Tempo kurzzeitig mal angezogen ist. Es bleibt aber bei einem Vorsprung von mehr als fünf Minuten.
39km
14:39
Visma | Lease a Bike kontrolliert Tempo
Visma | Lease a Bike kontrolliert weiterhin das Tempo im Peloton. Das Hauptfeld lässt es insgesamt ruhig angehen, während Visma die Nachführarbeit übernimmt. Sie dürften vor allem Matthew Brennan in Position bringen wollen.
36km
14:36
Es geht durch Bétera
Sinuhé Fernandez erreicht den Ort Bétera, der im Radsport kein Unbekannter ist. Mehrere Etappen der Volta a la Comunitat Valenciana sowie zuletzt auch die Frauen-Ausgabe starteten hier. 2026 gewann Raúl García Pierna die Schlussetappe der Männer, während Remco Evenepoel den Gesamtsieg perfekt machte. Bei den Frauen triumphierte Liane Lippert. Sein Vorsprung hat sich bei etwa 5:30 Minuten eingependelt.
34km
14:31
Weitere Aufgabe
Leider fordert der Sturz in der neutralisierten Phase ein weiteres Opfer. Floris Van Tricht vom NSN Cycling Team muss die Vuelta ebenfalls aufgeben. Für den Belgier ist das besonders bitter, denn bei der Vuelta 2026 bestritt er gerade seine erste Grand Tour.
30km
14:28
Visma zieht das Peloton
Visma | Lease a Bike übernimmt derzeit die Nachführarbeit im Peloton. Das Team hat klare Ambitionen auf den heutigen Etappensieg und wird entsprechend von den anderen Mannschaften in die Pflicht genommen.
26km
14:26
Vorsprung bei über fünf Minuten
Der Vorsprung von Fernandez wächst derweil auf knapp fünf Minuten an. Der Burgos-Burpellet-BH-Fahrer hatte bereits vor dem Start angekündigt, sich erneut in einer Ausreißergruppe zeigen zu wollen. Schon am zweiten Tag war er offensiv unterwegs und betonte, dass sein Team auch auf weiteren Etappen Präsenz zeigen möchte. Gleichzeitig hat Burgos mit César Macias noch eine Option für einen möglichen Sprint. Für ihn ist es die erste Vuelta, und laut Fernández präsentiert er sich bislang in sehr guter Form.
24km
14:20
Diego Uriarte gibt die Vuelta auf
Der Sturz in der neutralisierten Phase hat Folgen: Diego Uriarte vom Equipo Kern Pharma muss die Vuelta vorzeitig beenden. Für den Spanier ist das besonders bitter, nachdem er in Monaco noch die Ehre hatte, die Auftaktzeitfahrt als erster Fahrer zu eröffnen.
23km
14:13
Fernandez mit drei Minuten
Sinuhé Fernandez baut seinen Vorsprung als alleiniger Ausreißer weiter aus. Im Peloton hat man den Spanier inzwischen auf mehr als drei Minuten ziehen lassen. Nach der Unruhe in der neutralisierten Phase dürfte man mit dieser Rennsituation durchaus zufrieden sein, zumal Fernández für die Favoriten keine unmittelbare Gefahr darstellt. Für den Fahrer von Burgos Burpellet BH ist es heute die 20. Grand-Tour-Etappe seiner Karriere. Sein letzter Top-10-Platz liegt inzwischen gut zwei Jahre zurück.
17km
14:08
Vorsprung wächst an
Sinuhé Fernandez hat seinen Vorsprung inzwischen auf zwei Minuten vergrößert. Das Peloton weiß aber natürlich, dass man einen einzelnen Ausreißer ohne große Schwierigkeiten wieder einfangen kann.
14km
14:07
Eine Minute Vorsprung
Man lässt Fernandez erst einmal ziehen. 1:10 Minuten Vorsprung hat der Spanier nun zum Hauptfeld herausgefahren.
13km
14:05
Burgos Burpellet BH setzt auf Angriff
Burgos Burpellet BH möchte sich vor heimischer Kulisse natürlich besonders zeigen. Fernandez hat sich an der Spitze bereits etwas abgesetzt, während auch sein Teamkollege José Luis Faura aus dem Peloton nach vorne springen wollte. Faura schaffte den Anschluss jedoch nicht. Damit ist Fernandez nun alleine unterwegs und hat sich rund 35 Sekunden Vorsprung erarbeitet. Im Hauptfeld sieht man derzeit allerdings noch keinen Grund zur großen Reaktion.
11km
14:03
Erste Attacken
Der Spanier Sinuhé Fernandez fackelt nicht lange und setzt direkt nach dem Fallen der Flagge seine Attacke. Derweil muss mit Sander De Pestel ein weiterer der Sturzkandidaten zum Auto des Rennarztes.
11km
13:56
Etappe ist gestartet!
Mit etwas Verzögerung ist die 8. Etappe der Vuelta nun offiziell freigegeben. Ab jetzt kann auf dem Weg nach Xeraco um Positionen, Ausreißerchancen und den Tagessieg gekämpft werden! 160 Kilometer verbleiben nach dem Chaos vor dem eigentlichen Start noch.
13:55
Weiterhin neutral unterwegs
Der scharfe Start der Etappe lässt weiter auf sich warten. Gianmarco Garofoli von Soudal Quick-Step, der zu den Fahrern gehörte, die es in dem Crash erwischt hatte, hat das Fahrzeug des Rennarztes angefordert.
13:42
Start verzögert sich
Der Start der Etappe verspätet sich. Grund ist ein Sturz mit mehreren Fahrern, während die Rennleitung nach einem Defekt noch darauf wartete, dass ein zurückgefallener Fahrer wieder zum Feld aufschließt. Zum Glück scheinen aber alle involvierten Fahrer in Ordnung zu sein.
13:38
Van Boven muss Vuelta beenden
Für Luca Van Boven ist die Vuelta vorzeitig beendet. Bei seinem schweren Sturz auf der siebten Etappe erlitt er zwei Rippenbrüche und eine kollabierte Lunge. Dennoch brachte er den Tagesabschnitt noch zu Ende. Anschließend wurde Van Boven in ein Krankenhaus gebracht, wo er über Nacht zur weiteren Beobachtung bleibt. Sein Zustand wird weiterhin engmaschig überwacht, an der heutigen achten Etappe kann er jedoch nicht mehr teilnehmen. Wir wünschen ihm viel Kraft und eine schnelle Genesung.
13:33
Die Wertungen
Tadej Pogačar geht mit einem komfortablen Vorsprung in die achte Etappe. Der Träger des Roten Trikots führt die Gesamtwertung mit 3:50 Minuten vor Enric Mas an. Primož Roglič folgt mit 4:50 Minuten Rückstand auf dem dritten Rang. Felix Gall liegt als Vierter nur elf Sekunden hinter dem Slowenen, während Sepp Kuss mit 6:05 Minuten Rückstand die Top Fünf komplettiert. Oscar Onley folgt lediglich eine Sekunde dahinter und trägt weiterhin das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. In der Punktewertung hat Wout van Aert nach seiner langen Flucht am Vortag die Führung übernommen. Der Belgier liegt mit 104 Punkten knapp vor Pogačar, der seinerseits mit 29 Zählern die Bergwertung anführt. In der Mannschaftswertung liegt Decathlon CMA CGM an der Spitze.
13:27
Neutrale Phase läuft
Inzwischen ist der neutrale Start erfolgt und das Feld rollt. Nach etwa acht Kilometern geht es in den scharfen Start der heutigen Etappe!
13:24
Favoriten des Tages
Die letzte realistische Sprintchance der ersten Vuelta-Woche hat einen klaren Favoriten. Matthew Brennan konnte bereits die Etappen nach Manosque und Roquetes gewinnen und könnte heute seinen dritten Tagessieg feiern. Der 21-jährige Brite kommt gut über kürzere Anstiege und verfügt mit Wout van Aert und Christophe Laporte zugleich über den stärksten Anfahrerzug im Rennen. Als größter Herausforderer gilt Jordi Meeus, der Brennan auf dem fünften Teilstück bereits am nächsten kam. Dahinter zählen vor allem Kaden Groves, Mads Pedersen und Orluis Aular zum engeren Favoritenkreis. Auch Bryan Coquard, Vincenzo Albanese und Alberto Dainese sind zu beachten. Einige Mannschaften könnten versuchen, Brennan am Puerto de Barx unter Druck zu setzen. Da der Visma-Profi auf der deutlich schwierigeren fünften Etappe jedoch keine Probleme hatte, dürfte er auch dieses Hindernis überstehen.
13:20
Das steht heute an
Die achte Etappe führt das Peloton von Puçol nördlich von Valencia nach Xeraco an der Mittelmeerküste. Obwohl Start und Ziel am Meer liegen, verabschiedet sich die Strecke bereits nach wenigen Kilometern ins Hinterland und macht einen großen Bogen um Valencia. Die ersten rund 135 Kilometer verlaufen ohne kategorisierten Anstieg. Bei Rennkilometer 137,4 wird in Simat de la Valldigna der Zwischensprint ausgetragen, bei dem auch Bonussekunden vergeben werden. Kurz darauf beginnt mit dem Puerto de Barx die einzige Bergwertung des Tages. Der Anstieg der 2. Kategorie ist 4,7 Kilometer lang und durchschnittlich 5,6 Prozent steil. Von der Bergwertung sind noch 27,4 Kilometer zu absolvieren. Nach einer kurzen weiter ansteigenden Passage folgt eine schnelle Abfahrt, ehe die letzten rund 13 Kilometer nahezu flach verlaufen. Die gut einen Kilometer lange Zielgerade in Xeraco führt parallel zum Mittelmeer und spricht klar für einen Massensprint.
13:16
Rückblick auf Etappe sieben
Am gestrigen Freitag hat Andreas Leknessund den ersten Ausreißersieg der diesjährigen Vuelta gefeiert. Der Norweger setzte sich 7,5 Kilometer vor der Bergankunft in Aramón Valdelinares von seinen Begleitern ab und gewann mit 34 Sekunden Vorsprung auf seinen Uno-X-Teamkollegen Tobias Halland Johannessen. Wout van Aert komplettierte als Dritter das Podium. Dahinter erwies sich Tadej Pogačar erneut als stärkster Fahrer aus dem Kreis der Gesamtwertungsfavoriten. Der Weltmeister nahm seinen wichtigsten Konkurrenten weitere Sekunden ab und verteidigte das Rote Trikot souverän.
13:12
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zur achten Etappe der La Vuelta a España 2026! Ab 13:42 Uhr rollt das Peloton von Puçol in Richtung Xeraco. Auf dem Programm stehen 171 Kilometer und rund 1280 Höhenmeter. Nach zwei anspruchsvollen Tagen bietet sich den Sprintern heute eine der wenigen Gelegenheiten dieser Spanien-Rundfahrt. Mit der Zielankunft wird gegen 17:20 Uhr gerechnet.